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Ilke Andresen

Eine saubere Sache

Ilke Andresen macht aus Kaffee und Kräutern Seife

Wöhrden (rsl) Zuerst war llke Andresen nur neugierig: Wie wohl im Mittelalter Seifenherstellung und Waschen gehandhabt wurden? Die 41-jährige Wöhrdenerin begann, sich intensiv mit dem Thema Seife auseinanderzusetzen. Es wurde eine Zeitreise: Seifensieden ist eine uralte Kulturtechnik, schon vor 5000 Jahren stellten Menschen eine Art Seife her. Mittlerweile ist die Herstellung von feiner, hausgemachter Seife wieder im Trend.

Schließlich wollte Andresen selbst ausprobieren, wie man eigene Seife herstellt Sie kaufte sich die Materialien und Substanzen. Sobald ihre beiden zwei und fünf Jahre alten Söhne abends im Bett waren, legte sie los. „Die zum Seifensieden notwendige Natronlauge muss mit Bedacht gehandhabt werden. Darum ist das nichts, bei dem man Kinder dabeihaben möchte", erklärt die Seifenfrau.
Mittlerweile hat die gelernte Bankkauffrau das häusliche Büro zu einer Seifenküche um gemodelt, die auch den amtlichen Anforderungen der Hygiene und Sicherheit entsprechen. „Hier kann ich meine Kreativität so richtig austoben und meine Ideen umsetzen", sagt llke Andresen. Bei ihren Kreationen legt sie viel Wert auf heimische Produkte. Rapsöl aus der Marsch, Ringelblumen, Kräuter. Meersalz, Honig vom hiesigen Imker und so-gar Schafs- und Ziegen milch sind in den Sauber stücken zu finden. In ihrem Vorratsschrank duftet es nach den unterschiedlichen ätherischen ölen und Seifenparfums. „Viele der Rohstoffe sind so gut, dass man sie sogar essen könnte", erwähnt die Seifenköchin.

Oft ist die Seife auch hübsch anzusehen: Farben und Formen bieten reichlich Gestaltungsmöglichkeiten. Die Kaffeeseife ist ein echter Hingucker und zum Händewaschen fast zu schade. Für diese Seife hat die zweifache Mutter gleich einen Tipp parat: „Kaffeeseife ist ideal für alle, die gern kochen. Sie ent: fernt sanft und zuverlässig Gerüche, etwa vom Zwiebelschneiden." Ungewöhnlich
ist auch die grün-gelbe, mit Blaumohn versetzte „Schrubbdiwupp" Peelingseife, die laut Andresen besonders für schmutzige Arbeiterhände geeignet ist Sie duftet nach Basilikum und Limette. Und für die sensible Haut und Allergiker gibt es besonders milde und rückfettende Seifen ohne Duft- und Farbstoffe.

Seifensieden kann jeder lernen. llke Andresen bietet in Zusammenarbeit mit den Familienbildungsstätten Heide und Meldorf Tageskurse an. Für Klubs oder Gruppen besteht die Möglichkeit, einen Nachmittags oder Abendkurs als Privatveranstaltung zu buchen. Mittlerweile ist llke Andresen auch auf vielen Kunsthandwerkermärkten anzutreffen.
(Quelle: DLZ v. 14.04.2012)


Ilke Andresen, Theodor MeyerStraße 2 in Wöhrden. Tel. 0 48 39/95 37 70, Internet: seifenkocherei.blogspot.com