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Martje Stuertz

Die Zehn immer im Visier

Martje Stuertz ist mit 15 Jahren die beste Wöhrdener Sportschützin

Von Rüdiger Michalski

Wöhrden - Mit ruhiger Hand hält Martje Stuertz ihr Luftgewehr und versucht, die Schießscheibe in zehn Meter Entfernung genau in die Mitte zu treffen. Der Durchmesser der Zehn beträgt nur einen halben Zentimeter.

Das Ergebnis der Übungsschüsse lässt sich sehen, schließlich ist die 15 Jährige die beste Schützin des SV Wöhr den. „Allein nach den Übungszahlen gehört Martje sogar zu den zehn besten Schützen Deutschlands", sagt ihr Trainer und Jugendleiter Rüdiger Peplow stolz.

Alles begann vor gut zwei Jahren, als Martje zusammen mit Freunden den Schießstand in Wesselburen besuchte. Dort zeigte sich schnell, wie talentiert die Wöhrdenerin mit dem Luftgewehr umgehen kann. Neugierig geworden hat sie sich dann beim heimatlichen Schützenstand gemeldet.

„Danach hat alles ganz toll und einfach geklappt. Erst die Kreismeisterschaft und kurz danach die Landesmeisterschaft, staunt noch heute ihr Vater Karl-Heinz Stuertz. „Martje war damals noch 14 und schoss sich 2009 gleich in beiden Disziplinen zur Deutschen Meisterschaft" erzählt Trainer Peplow. Dabei war die junge Schützin damals sogar verletzt.

Neben dem Schießen hat Martje weitere sportliche Hobbies: Schwimmen, Inlinerfahren und Ringreiten. Bei letzterem stürzte sie kurz vor der Deutschen Meisterschaft im Luftgewehr. Trotz starker Schmerzen in den Knien wurde Martje bei ihrem ersten Wettkampf noch 67. von den 92 besten Schützen Deutschlands. „Sie hat die Zähne zusammengebissen", erinnert sich Rüdiger Peplow. In der Disziplin Freistehend erreichte sie Platz 61 von 169 Startern.

Woher sie ihr Talent hat weiß die junge Schützin nich vielleicht vom Vater, der als Jäger arbeitet. „Wir sind alle stolz auf sie. Ein bisschen ist sie mein Vorbild", sagt Freundin Ann Kristin Dethlefs aus Weddig stedt. „Klar werde ich bei den nächsten Meisterschaften wieder antreten und mein bestes geben", schaut Martje zuversichtlich auf die nächsten Herausforderungen. Ihr Trainer lobt: „Ihre Erfolge sind ein Aushängeschild nicht nur für den SV Wöhrden. sondern auch für unsere Gemeinde.

In einen Beruf möchte Martje ihr Talent aber nicht einbringen. Nach dem Abschluss der Realschule Wesselburen will sie Tierarzthelferin werden.
(Quelle: DLZ v. 11.05.2010)