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Peter Schoof

Peter Schoof jetzt Amtsvorsteher

Der Wöhrdener erhält aus allen Heider Umlandgemeinden Unterstützung

Ulrich Seehausen

Heide - "Ich nehme die Wahl gerne an." Aus den Worten klang der feste Wille, seinen Auftrag entschlossen wahrzunehmen und das Beste herauszuholen. Vor allem aber verfügt Peter Schoof als neuer Amtsvorsteher im Kirchspiel Heider Umland über eine breite Vertrauensbasis.

Der 60 Jährige wird von allen politischen Gruppierungen getragen. Er tritt die Nachfolge des Liethers Hans Harbeck an. der in den vergangenen Jahren den Vorsitz führte.

Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung des Amtsausschusses erzielten sowohl die unabhängigen Wählervereinigungen, als auch Christdemokraten und Sozialdemokraten in den elf amtsangehörigen Gemeinden Einigkeit darüber, die Kandidatur des Wöhrdener Bürgermeisters zu unterstützen. Eine solche Eintracht unter gelegentlich streitfreudigen Kommunalpolitikern ist selten.
Für den studierten Diplom Pädagogen Schoof ist der Vorsitz im Amtsausschuss die „Krönung meiner politischen Tätigkeit". Das eindeutige Votum ermutige und bestärke ihn. Der gebürtige Wöhrdener sieht eine seiner Hauptaufgaben darin, die früher getrennt arbeitenden Verwaltungen Heide Land und Weddingstedt zusammenzuführen. Beide waren bis vor ihrer Fusion im Januar unterschiedlich strukturiert.

Seitdem die alten Ämter im neuen Dienstleistungszentrum am Heider Kirchspielsweg unter einem Dach arbeiten, häufen sich Ärger und Missverständnisse. Kunden beschweren sich über Mitarbeiter, bemängeln eine ineffektive Bearbeitung ihrer Anliegen. Das erforderliche Einvernehmen in den Abteilungen scheint noch nicht hergestellt. „Wir müssen eine einheitliche Linie fahren. Ich bin mir sicher, dass wir ein Amt werden", zeigte sich Peter Schoof aber zuversichtlich.

Alle Arme schossen auch in die Höhe, als Schoofs Stellvertreter bestimmt wurden. Dies sind Ostrohes Gemeinde Oberhaupt Martin Nienhüser und der Loher Eckard Sude.

Mit Inkrafttreten der Verwaltungsstrukturreform zählt der Amtsausschuss nur noch 21 statt bisher 36 Mitglieder. Die elf Kommunen entsenden folgende Politiker:
- Hemmingstedt: Anke Marohn, Hans-Peter Borchardt, Heinz Bittrich;
- Nordhastedt: Jürgen Hinz. Jörn Graeff, Alwin Petersen;
- Weddingstedt: Edgar Lehmann, Wilheim Reinke, Anke Hoppe;
- Lohe Rickelshof: Hans Georg Klarmann, Eckard Sude;
- Wöhrden: Peter Schoof, Wilhelm Witthohn;
- Wesseln: Konrad Kaeding, Hans Johann Koll;
- Neuenkirchen: Thies Wellnitz, Reimer Schoof;
- Lieth: Sigrid Brandt;
- Ostrohe: Martin Nienhüser;
- Stelle Wittenwurth: Wolfgang Roggow;
- Norderwöhrden: Kay Evers.

In die ständigen Ausschüsse wurden gewählt:
- Haupt und Personalausschuss: Edgar Lehmann. Anke Marohn, Jürgen Hinz, Hans Georg Klarmann, Thies Wellnitz, Kay Evers, Konrad Kaeding;
- Finanzausschuss: Hans Peter Borchardt, Eckard Sude, Martin Nienhüser, Hans Georg Klarmann, Sigrid Brandt, Alwin Petersen, Wolfgang Roggow.

Das Amt entsendet folgende Vertreter in Verbände und Vereine:
- Zweckverband Sparkasse Hennstedt Wesselburen: Konrad Kaeding, Reimer Schoof, Edgar Lehmann, Wolf gang Roggow, Thies Wellnitz
- Wegeunterhaltungsverband Dithmarschen: Hans Georg Klarmann, Edgar Lehmann Wilhelm Witthohn, Thies Wellnitz;
- Wasserverband Norderdithmarschen: Martin Nienhüser, Wolfgang Roggow;
- Wasser verband Süderdithmarschen: Jürgen Hinz, Sigrid Brandt:
- Abwasserverband Dithmarschen: Hans Georg Klarmann, Jürgen Hinz;
- Aktiv Region Dithmarschen: Peter Schoof, Martin Nienhüser;
- Dithmarscher Musikschule: Hans Georg Klarmann;
- Verein Heiderundum: Jörn Graeff, Sigrid Brandt;
- Letztere vertritt den Amtsausschuss auch im Trägerverein Frauenhaus Dithmarschen, im Verein zur Betreuung psychischer Kranker und Behinderter, im Verein für Jugend und Familienhilfe sowie im Verein zur Förderung der Be schäftigung Jugendlicher und Behinderter.
(Quelle: DLZ v. 22.07.2008)




Verdienstnadel vom Innenminister

Peter Schoof wird heute für sein kommunalpolitisches Engagement ausgezeichnet

Von Lena Haase

Wöhrden - Peter Schoof ist sichtlich stolz. Das ist kein Wunder, denn heute wird ihm die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel überreicht. Um 10.30 Uhr soll der Bürgermeister aus Wöhrden und Vorsteher des Amtes Heider-Umland im Schloss Reinbek für seinen Einsatz in der Kommunalpolitik geehrt werden.

Peter Schoof, für den die Politik auch eine Herzenssache ist, bekommt die Verdienstnadel vom Innenminister des Landes Schleswig Holstein überreicht. Dies geschieht nicht einfach nur wegen seines Einsatzes in der Gemeinde Wöhrden und im Amt Heider Umland. Denn die Richtlinien des Innenminister! ums des Landes Schleswig Holstein sind streng festgelegt, und nur wer diesen wirklich entspricht und sich in vielen verschiedenen Bereichen politisch einbringt, kann für den Preis nominiert werden. „Wer mich vorgeschlagen hat, habe ich noch nicht herausgefunden", sagt Peter Schoof und muss da bei ein wenig lächeln. Und das, obwohl er schon bei vielen Leuten nachgefragt habe.

Peter Schoof ist vor allem ein Familienmensch, und so verbringt er seine nun freie Zeit als Rentner nicht nur mit der Politik. Er nimmt sich auch gern Zeit für seine Frau, seine Kinder und die vier Enkelkinder -auch seine Mutter lebt nicht weit von ihm entfernt in Büsum.

Vieles liegt Peter Schoof in seiner Heimatgemeinde Wöhrden noch am Herzen. „Da ich noch ein paar Dinge in der Gemeinde auf den Weg bringen möchte, werde ich mich als Bürgermeister noch einmal zur Wahl stellen", erzählt der Freizeit Jäger. Die Jagd, der er gern zusammen mit Jagdkameraden nachgeht, ist Schoofs zweites großes Hobby neben seinen Ehrenämtern.

Aber eines freut Peter Schoof ganz besonders. Die seiner Meinung nach gute Zusammenarbeit der verschiedenen politischen Gremien. „Und auch in der Verwaltung des Amtes Heider Umland gefällt mir das Miteinander gut", so der amtierende Amtsvorsteher Schoof zufrieden. Davon möchte er noch ein paar Jahre zehren.

Peter Schoof wirkt in nachfolgenden Gremien mit, beziehungsweise hat er sich en gagiert: Gemeindevertretung Wöhrden seit dem 7. März 1982; Bürgermeister seit dem 23. April 1998; Mitglied des Amtsausschusses seit dem 23. April 1998, Mitglied im Schulverband seit dem 11. Mai 1982; Schulverbandsvorsteher vom 14. Mai 1998 bis zum 31. Dezember 2006; Vorsitzender des Schleswig holsteinischen Gemeindetages - Kreis verband Dithmarschen von 2003 bis 2008; Mitglied im Dithmarscher Kreistag seit 1998; Vorsitzender des Finanzausschusses im Kreistag seit 1998.


Freiherr vom und zum Stein

Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein (1757 bis 1831) war ein preußischer Staatsmann, der sich vor allem durch Reformen als leitender Minister verdient machte. So sorgte er für die Aufhebung der bäuerlichen Leibeigenschaft, er neuerte die Städteordnung und sorgte für eine einheitliche Verwaltung. Er war auch Berater des russischen Zaren Alexander I. und regte 1819 die Grün düng der „Gesellschaft für Deutschlands ältere Geschichtskunde an".

Das Land Schleswig Holstein verleiht Bürgern, die sich besonders im Bereich der Kommunalpolitik auf vielfältige Weise engagiert haben, die Freiherr vom Stein Verdienstnadel. Gestiftet wurde die Auszeichnung anlässlich des 200. Geburtstages des Freiherrn vom Stein am 26. Oktober 1957. Die Vorschläge für eine Ehrung können Landräte, Oberbürgermeister der kreisfreien Städte sowie die Bürgermeister der Städte mit mehr als 20 000 Einwohnern einreichen.
(Quelle: DLZ v. 12.11.2012)