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Gemeinsames Essen

Als im November 2016 in Wöhrden ein Baum unter dem Motto: „Liebe für alle, Hass für keinen“ von der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde (AMJG) gepflanzt kam beim anschließenden gemeinsamen Kaffeetrinken der Wunsch der moslemischen Gemeinde auf, ein Essen für Flüchtlinge und Wöhrdener Bürger auszurichten.

Als alle organisatorischen Klippen umschifft, die Einladen verschickt waren, kam es zur Begegnung von über 50 Menschen im Sportheim des SV Wöhrden. Nach den begrüßenden, einführenden Worten der stellvertretenden Bürgermeisterin Käte Templin, ergriff ein Vertreter der Ahmadiyya das Wort.

Mit einer auf Arabisch vorgetragenen Sure aus dem Koran begann er in einem Rückblick die Entstehung der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde vorzutragen. Weiter führte er die sozialen Dienste dieser Gemeinde, die deutschlandweit ca. 35.000 Mitglieder hat, auf.

Das gemeinsame Essen sei ein Symbol der Liebe zu dem Land, das sie aufgenommen habe und sie möchten deshalb etwas zurückgeben als ein Symbol des Miteinanders. Mit dem Vers „Wahrlich wir lieben euch zu speisen auf dem Weg zu Allah und wir wollen von euch weder Dank noch Lohn“ will die Gemeinde zeigen, dass sie im Sinne Allahs lebt.

In seinen weiteren Worten dankte er den deutschen Bürgern für ihr Kommen, die Toleranz und Hilfe, die sie gegenüber den Flüchtlingen zeigten. Da der größte Teil seiner Rede auf Deutsch gehalten wurde, bat ihn Käte Templin um eine arabische Kurzfassung, damit auch die arabisch sprechenden Flüchtlinge den Inhalt seines Beitrages verstünden.

Nach dem Essen richtete die Pastorin Hendrikje Timmermann das Wort an die Anwesenden dankte den Gastgebern und zeigte sich bereit mit dem Kirchengemeinderat über eine Folgeveranstaltung im Sinne der Völkerverständigung und des gegenseitigen Kennenlernens zu sprechen.

Am Rande des Nachmittags bemerkte Frau Renate Stengert, dass sie auf den Tag genau vor 72 Jahren als Flüchtling nach Wöhrden gekommen sei. Aus eigener Erfahrung war und ist es ihr ein Bedürfnis flüchtenden Menschen zu helfen.