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Busunglück bei Wöhrden

Knapp an der Katastrophe vorbei

Elf Verletzte - Polizei vermutet Fahrfehler

Von Wiebke Reißig

Wöhrden - Um Haaresbreite ist gestern Morgen eine Busreisegruppe an einer Tragödie vorbeigeschliddert.

Die 41 Rentner der Post, Postbank und Telekom haben es sich gerade erst im Bus gemütlich gemacht 950 Kilometer liegen vor ihnen. Zwei sonnige Urlaubswochen im firmeneigenen Erholungsheim in Büsum sind zu Ende. jetzt soll es wieder nach Hause gehen, nach Nürnberg und Landshut. Alle sind gut ausgeruht auch der Busfahrer der Firma Schielein, der am Vorabend gegen 16.30 Uhr in Büsum ankam. um die Urlauber nach Hause zu fahren. Früh um 6 Uhr klingelte sein Wecker. Er frühstückt, belädt den Bus. Abfahrt.

Er kommt nur acht Kilometer weit Dort in der leichten Linkskurve vor der Abzweigung nach Wöhrden brettert er schnurgerade über den Grünstreifen, den Fahrradweg und durch ein eisernes Weidetor, das danach platt und verbogen auf dem Boden liegt. Auf dem alten Deich, der beweidet wird, stoppt ein knorriger Dornenbaum die Fahrt.

Eine Bremsspur finden die herbeieilenden Polizisten nicht Der Fahrtenschreiber dokumentiert 8O Stundenkilometer und dann - schlagartig null.Der Bus sei nicht einmal geschlingert erzählen nachfolgenden Autofahrer den Polizeibeamten. Offenbar hat der Fahrer nicht versucht. seinen Bus wie der herumzureißen. 36 Mitglieder der Feuerwehr Wöhrden rasen herbei, die Kollegen aus Ketelsbüttel und Lohe werden gleich mit alarmiert, ebenso die Rettungsdienste aus Dithmarschen und Nordfriesland. Großalarm.

Die Wöhrdener Feuerwehrleute bringen die verstörten Urlauber ins Gerätehaus. Marschkrog Mitarbeiter schleppen Kannen Kaffee herbei, Bäckerei Nissen spendiert belegte Brötchen. Sanitäter und die Frauen der Feuerwehrleute umsorgen die unfreiwilligen Gäste. Die Rettungswagen fahren elf Verletzte gleich ins Krankenhaus. Aber nur zwei müssen länger bleiben. Die anderen dürfen mittags mit ihrer Gruppe und dem Ersatzbus nach Hause.

„Es ging so schnell, ich dachte noch, was für eine schlechte Straße", erzählt Käthe Geächter (86) aus Landshut. Etwas blass. aber sonst ganz munter sitzt sie im Feuerwehrgerätehaus und klammert sich an einen Becher heißen Kaffee. Hier ist niemand verletzt, aber viele klagen nach dem Schock über Schwindel und Kreislaufprobleme. „Der Busfahrer rief noch, dass er nicht mehr lenken könne, und wir uns alle festhalten sollen", sagt Luzie Springer (79) aus Erlangen.

Das berichtet der Fahrer auch den Polizisten. Aber die Sachverständigen der Dekra können keinen technischen Defekt an der Lenkung, dem Lenkgetriebe und den Bremsen feststellen Der Fahrer habe nicht reagiert. als er ihn beim Abdriften an den Oberarm tippte,erzählt ein Glast Aber die Polizei glaubt nicht an einen Herzanfall. weil der Fahrer gleich nach dem Unfall einen fitten Findruck auf sie macht, sondern vermutet „eine kurze Unkonzentriertheit".

Nicht auszudenken, wäre der Bus umgekippt entweder hier, zuvor im Graben oder wenige Meter weiter im großen Wehl (natürlicher Teich). Wehrführer und Einsatzleiter Reimer Marsau aus Wöhrden mag es sich gar nicht ausmalen: ..Dann wäre alles zu spät." Polizeiobermeister Bernd Dieg aus Wesselburen atmet auf: .Sie haben mehrere Schutzengel gehabt"
(Quelle: DLZ v. 22.06.2007)





Busfahrer war weder übermüdet noch zu schnell

Wöhrden (gän) Zum Busunglück bei Wöhrden am Donnerstag wird weiter ermittelt. Wie die Polizei mitteilt, gab es weder technische Mängel, noch war der Fahrer (63) übermüdet oder hatte Alkohol getrunken. Er fuhr auch nicht zu schnell. Vermutet wird, dass er unaufmerksam war. Im Bus saßen 42 Mitfahrer. 16 davon wurden verletzt. Alle Insassen werden jetzt um eine Aussage gebeten. Die Polizei rechnet damit, dass eine abschließende Bewertung des Unfallherganges frühestens in sechs Wochen erfolgen kann. Danach wechselt die Akte zur Staatsanwaltschaft in Itzehoe. Sie muss prüfen, ob der Fahrer wegen „fahrlässiger Körperverletzung" angeklagt wird.
(Quelle: DLZ v. 23.06.2007)

Ermittlungen nach Busunfall laufen noch

Wöhrden (gän) Die Ermittlungen nach dem Busunfall bei Wöhrden sind noch nicht abgeschlossen. Ende Juni verunglückte auf der Bundesstraße 203 ein Bus aus Bayern mit insgesamt 42 Insassen, 16 von ihnen wurden verletzt (wir berichteten).

Kurz nach dem Unfall hatte die Polizei an alle Fahrgäste Fragebögen geschickt, denn die Unfallursache war nicht zu ermitteln: Der 63-jährige Fahrer war nicht alkoholisiert, außerdem hatte er die Ruhezeiten eingehalten. Auch technische Mängel konnten nicht an dem Bus festgestellt werden. „Bislang sind 39 der Anschreiben beantwortet worden", sagt Hermann Schwichtenberg, Sprecher der Polizei in Itzehoe auf Nachfrage unserer Zeitung. Keiner der Insassen habe einen Strafantrag gestellt Schwichtenberg geht davon aus, dass der Fall in Kürze der Staatsanwaltschaft übergeben werden könne.
(Quelle: DLZ v. 01.08.2007)

Busunfall bei Wöhrden durch Übelkeit



Wöhrden (gän) Eine kurze Übelkeit des Busfahrers hat vermutlich im Juni zu dem Busunfall auf der B203 bei Wöhrden geführt (wir berichteten). Das teilt Friedger Wieduwilt von der Staatsanwaltschaft Itzehoe auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Damals war ein Bus aus Bayern mit 42 Insassen plötzlich von der Straße abgekommen, 16 wurden verletzt. Bereits die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 63 jährige Fahrer nicht alkoholisiert war und auch die Ruhezeiten eingehalten hatte. Auch technische Mängel konnten ausgeschlossen werden.
Von den Insassen, die alle schriftlich zu dem Vor fall befragt wurden, erstattete niemand Anzeige. Die Entscheidung, ob es zur Anklage kommt, wird in den kommenden Wochen fallen.