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Ehrenbürgerschaft in Wöhrden

Was zur 725-Jahres-Feier der Gemeinde Wöhrden nicht möglich war, wurde nun nachgeholt. Prof. Dr. Neithard Bethke wurde die Ehrenbürgerschaft verliehen. Damit wurde der Antrag der SPD-Fraktion aus 2006 umgesetzt. Prof. Bethke, geboren am 2. April 1942 in Wöhrden/Dithmarschen in einer kinderreichen Pastorenfamilie als achtes von 10 Kindern, wurde mit Musik von frühester Kindheit umgeben. Seine Mutter war professionelle Musikerin, sie war Klavierpädagogin und zu ihrer Zeit die jüngste Professorin ihres Faches. Sie wurde seine erste Klavierlehrerin. Schon mit 7 Jahren spielte er die Orgel im Gottesdienst in Wöhrden, mit 13 Jahren wurde er dort vertraglich eingestellt. Er studierte Kirchenmusik, Komposition, Klavier und Dirigieren in Lübeck, Freiburg, Paris, Madrid und Hamburg

Neithard Bethke war zunächst als Kirchenmusiker in Wöhrden und in Lübeck tätig und wurde 1969 Domorganist in Ratzeburg. Im gleichen Jahr gründete er die Sommerakademie in Ratzeburg. 1972 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor und er war damit jüngster amtierender Kirchenmusikdirektor Deutschlands. 1981 wurde Neithard Bethke Chefdirigent des renommierten, aus erstklassigen Fachkräften bestehenden Deutschen Bachorchesters, das damals seinen Sitz in Köln hatte und dessen Sitz er nach Hamburg verlegte. Neben all den Tätigkeiten in seiner Ratzeburger Zeit holte Neithard Bethke das Abitur und das Große Latinum nach, studierte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Musikwissenschaft, Geschichte und Theologie und wurde 1988 zum Dr. phil. promoviert.
(Quelle: BE v. 11.07.2007)



Während der Feierstunde, die vom Gemischten Chor, dem Blasorchester der FFW Wöhrden und Orgelstücken, die von Neithard Bethke und seiner Frau begleitet wurde, hörten die Kirchenbesucher ergriffen dem „Ave Maria“ zu. Diese Zwischenmusik von Franz Schubert, dargeboten von der mitgereisten Jana Thomas, einer Solosopranistin mit „großer Zukunft“, ging besonders der zweiten Ehrenbürgerin Erika Matthes ans Herz. In ihrer Dankesrede schilderte sie in bewegten Worten, wie sich an ihren cellospielenden Vater erinnert fühlte, der immer dieses Stück gespielt hatte.



Nach der Übergabe der Urkunden, Gedenkmünzen waren alle Anwesende Gäste der Gemeinde und genossen das Grillfleisch auf dem Kirchplatz.



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