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Mehr Geld für den Bürgermeister

Neue Berechnung der Fahrtkosten

Gewerbegebiet Wöhrden soll größer werden

Von Anja Petersen

Wöhrden - „Das bin ich." Mit diesen Worten hat Wöhrdens Bürgermeister Peter Schoof (CDU) am Mittwochabend den Tagesordnungspunkt zur Entschädigung von Ehrenbeamten eingeleitet. Anschließend bat er seine Gemeindevertreter darum, ihm künftig die Abrechnung nach dem Bundesreisekostengesetz zu genehmigen.

Bisher erhielt Schoof eine monatliche Pauschale in Höhe von 70 Euro. Die sei aber bereits durch die wöchentlich mehrfach stattfindenden Fahrten zur Amtsverwaltung in Heide aufgebraucht „Ich zahle drauf, teilte er mit Schließlich habe er zusätzlich noch „wahnsinnig viele Fahrten" zu Terminen in Wöhrden und Umgebung und ich muss die Pauschale auch noch versteuern." Er habe einmal die Fahrten von Januar bis September aufgeschrieben und ausgerechnet: „Ich hatte ein Minus von über 500 Euro." Deshalb will er künftig „jede Fahrt spitz nach dem Bundesreisekostengesetz abrechnen" und einen Vordruck des Amtes nutzen, obwohl er es „eigentlich hasse", alles genau aufschreiben zu müssen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Hermann Peters hatte Verständnis für das Anliegen des Bürgermeisters: „Man kann von einem Ehrenamtler nicht erwarten, dass er noch Geld mitbringt" Der SPD-Fraktionsvorsitzenden Käte Templin war wichtig: „Du musst aber trennen, ob Du als Amtsvorsteher oder Bürgermeister unterwegs bist"
Nach dem einstimmigen Beschluss sagte Schoof „Dankeschön".

Es war nicht der einzige Tagesordnungspunkt zum Thema Finanzen. Einstimmig wurde der Haushaltsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Zuvor hatte der Finanzausschussvorsitzende Dirk Thießen (WGW) die wichtigsten Zahlen erläutert. In den Verwaltungshaushalt (laufende Einnahmen und Ausgaben) werden 1,7 Millionen Euro eingestellt (2008: 1,6), in den Vermögenshaushalt (Investitionen) 153 200 Euro (2008: 255 600 Euro). Die Realsteuerhebesätze bleiben wie gehabt: Grundsteuer A und B bei 300, Gewerbesteuer bei 340. Erstmals wird eine Abschreibungsrücklage für die Kanalisation in Höhe von 34 000 Euro gebildet.



Der allgemeinen Rücklage können 24 100 Euro zugeführt werden. Außerdem können voraussichtlich 41 000 Euro Schulden getilgt werden, sodass der Schuldenstand am 31. Dezember des kommenden Jahres 926 000 Euro betragen wird. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 693,63 Euro. In diesem Jahr sind es noch 728,16 Euro.
Die Kirchengemeinde wird im nächsten Jahr für den Bau eines behindertengerechten Zugangs zum Gemeindehaus einen Zuschuss von 5000 Euro erhalten, 34 000 Euro sind für den Straßenbau vorgesehen.

Die Pläne für eine Erweiterung des Gewerbegebietes in Richtung Överwisch sind unter Dach und Fach, die Verhandlungen abgeschlossen. Unklar ist allerdings noch, wie das Vorhaben finanziert werden soll.
(Quelle: DLZ v. 21.11.2008)



Kein Gehalt und kaum Privatleben

Wöhrden plant großes Dorffest

Von Anja Petersen und Martin Rolshoven

Kaum war Wöhrdens Bürgermeister Peter Schoof (CDU) gestern Morgen aufgestanden und im Dorf unterwegs, wurde er überall auf unseren 'Zeitungsartikel angesprochen, in dem stand, dass er seine Dienstfahrten künftig spitz abrechnen wird. „Viele haben das als Gehaltserhöhung verstanden", berichtet Schoof. Das stimmt natürlich nicht, denn Schoof ist ehrenamtlicher Bürgermeister und erhält lediglich eine Entschädigung für entstandene Kosten. Da die Pauschale für seine vielen Fahrten im Auftrage der Gemeinde nicht mehr ausreichte, wird nun nach dem Bundesreisekostengesetz abgerechnet.

Schoof und seine zweite Stellvertreterin Käte Templin (SPD) sind immer für einen kleinen Schlagabtausch gut. Während der Gemeindevertretersitzung wechselten die beiden wieder so manchen flotten Spruch. Über die kürzlich stattgefundene Fahrt in die Partnerstadt Sianów in Polen sagte Schoof: „Es war kalt, aber herzlich." Templin ergänzte: „Und wir sind zum Gottesdienst gewesen." -„Das hast Du auch nötig", kommentierte Schoof

Für den 25-jährigen Dirk Thießen (WGW), der als neuer Finanzausschussvorsitzender so manchen Bericht erstatten musste, fand Schoof lobende Worte: „Vielen Dank, ich hätte es nicht besser machen können." Der Vortrag über den Nachtragshaushalt sei „rund und hervorragend" gewesen.

Wöhrden will sich nach einem Antrag der CDU an der Nachfolge-Aktion von „Unser Dorf soll schöner werden" beteiligen. Die heißt „Unser Dorf hat Zukunft" und soll die Stärken und Schwächen der Gemeinde ermitteln. „Wenn wir das machen, kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch Wöhrden", sagte Templin. Der anschließende Beschluss war einstimmig.

Einig waren die Gemeindevertreter auch darüber, dass Wöhrden sich am „Tag des offenen Denkmals" am 13. September 2009 beteiligt. „Wir haben einiges zu bieten", fand Käte Templin und bot gleich eine ganze Reihe an Aktionsmöglichkeiten. Der Vorsitzenden des Kulturausschusses schwebt ein großes Dorffest mit allen Vereinen vor. „Wir haben schon so viele tolle Feste auf die Beine gestellt. Ich habe keine Angst, dass das hier in Wöhrden nichts wird", schlug sie etwaige Bedenken in den Wind.
(Quelle: DLZ v. 22.11.2008)