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Anlieger wollen keine Container-Klassen

Trägerverein muss neuen Standort suchen

Von Aletta Thies

Wöhrden - Auch wenn es die letzte Gemeindevertretersitzung vor Weihnachten in Wöhrden war, so richtig harmonisch war es nicht.

Zündstoff bot die Standort frage des Waldorfkindergartens. Hierbei ging es um die befristete Aufstellung sechs kleiner Container im Bebauungsgebiet Op'n Pasterkroog. Alle 17 Anlieger hatten sich einstimmig gegen diesen Standort aus gesprochen, weil sie zu viel Lärmbelästigung durch An- und Abfahrten der Eltern und eine Verkehrsgefährdung der Anwohner befürchten.

Letztlich ist damit die Standortfrage vom Trägerverein neu zu klären. Zudem will die Gemeinde beim Kreis den Antrag stellen, das Projekt in den Kindertagesstättenbedarfsplan auf zunehmen.

Der zweite Knackpunkt war der Antrag der Waldorfschule an die Gemeinde, eine befristete Bürgschaft zu übernehmen.
Die Waldorfschule kann erst ab 1. August 2010 mit öffentlichen Mitteln rechnen und ist jetzt in einem finanziellen Engpass (wir berichteten). Im Sommer dieses Jahres halte der Trägerverein schon einmal eine Bürgschaft in Höhe von 50 000 Euro bei der Gemeinde beantragt, diese wurde dann aber nicht benötigt. Bei dieser Beratung wurde die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Im Anschluss teilte Bürgermeister Peter Schoof mit, dass die Bürgschaft bis zum 31. Juli 2010 gewährt wird.

Erfreuliches gab es aus dem Umwelt und Entwicklungsausschuss zu berichten. Die Vorsitzende Berbe Peters überreichte Schoof einen Preis, den die Gemeinde bei der Energieolympiade errungen hat. Diesen gab es für ein neues Straßenlaternen-Kataster und für die Ausstattung eines Bebauungsgebietes mit Energiesparleuchten.
In Sachen Finanzen wird die Luft auch in Wöhrden immer dünner. Danach befinden sich in der Rücklage 353 000 Euro, ob wohl bereits für das laufende Jahr 129 400 Euro entnommen werden mussten. Diese mussten die finanziellen Einbrüche bei der Einkommens und Gewerbesteuer ausgleichen. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde beträgt zurzeit 693 Euro. Das Finanzpolster aus der Rücklage wird nach den Berechnungen bis 2013 auf 70 000 abschmelzen.

Zum Schluss bedankte sich Schoof bei den Gemeindevertretern und stellte die gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg fest: „98 Prozent unserer Entscheidungen haben wir einstimmig getroffen."
(Quelle: DLZ v. 19.12.2009)