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Bücherei bei Jung und Alt beliebt

Wöhrden: Einrichtung im alten Pastorat wird seit 30 Jahren ehrenamtlich betreut

Von Reinhard Geschke

Seit mehr als 30 Jahren gibt es die Gemeindebücherei in Wöhrden. Früher war die Bücherei in der Schule untergebracht, seit rund 15 Jahren ist sie im alten Pastorat.

Die Kinderbücher und literarischen Werke schlummern im zweiten Stock des Hauses und warten dort jeden Freitag auf Interessierte. In der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr hat Hilde Nagel, eine der fünf Mitstreiter der Bücherei, die Türen geöffnet.

Hilde Nagel ist wie auch Elisabeth Maaßen schon von Anfang an dabei und engagiert sich für die Bücherei. Zu Beginn wurden sie noch unterstützt von Thea Claußen und Rosemarie Thode. „Damals war die Bücherei in der Schule. Da kamen die Kinder immer in der großen Pause und haben Bücher ausgeliehen", erinnert sich Nagel. Auch zu der Zeit waren die Klassiker gefragt, wie die Werke von Astrid Lindgren: Ob Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder Rasmus, der Landstreicher.

Dass es die Gemeindebücherei heute noch gibt, ist aber nicht selbstverständlich: 1979 wollte die Gemeinde sich der Fahrbücherei Dithmarschen anschließen. „Daraufhin haben wir eine Initiative gebildet für den Erhalt unserer Bücherei", sagte Nagel. Die Gemeinde stellt die Summe, die sie für die Fahrbücherei bezahlen müsste, als Etat für die Bucherei zur Verfügung. Davon schaffen die eifrigen Frauen neue Bücher an.



Insgesamt gibt es rund 2500 Bücher. Diese passen die ehrenamtlich Arbeitenden immer dem Geschmack der Leser und der Zeit an. „Wir haben natürlich den neuesten Harry Potter, genauso wie den Bestseller von Hape Kerkeling .Ich bin dann mal weg", erläutert Nagel. Diese Aktualität soll eben auch die Wöhrdener in ihre Bücherei locken.

„Ich komme seit 20 Jahren her und lese gerne historische Romane", sagte Helga Nühse. Und Antje Fincks ergänzt, dass sie „auch gerne die alten Bücher ein zweites Mal liest". Aber nicht nur für die Generation 50+ hat die Bücherei einiges zu bieten. „Junge Frauen kommen auch gerne, denn es ist günstig, Bücher auszuleihen", sagt Hilde Nagel. Für Wöhrdener ist dieser Service kostenlos. Des halb wünscht sich Nagel, dass noch mehr Einwohner die Gemeindebücherei aufsuchen.



Um schon die Kleinsten mit der Bücherei vertraut zu machen, gibt es regelmäßig eine Vorlesestunde. Rund zehn Kinder lauschen dann den Worten der Vorleserin, die sich immer ein unterhaltsames Werk aus sucht. Dieses Vorlesen wird gerade von Kindern aus dem Kindergarten gut angenommen.

Dabei ist die Bücherei mehr als nur ein Ausleihraum. „Es ist ein Treffpunkt, gerade weil immer mehr Einrichtungen im Dorf schließen. Die Bücherei ist wichtig, denn die Leute kommen auch, um nur mal zu reden", sagt Nagel. Neben den regelmäßig neu angeschafften Werken schwebt Hilde Nagel noch eine ganz andere Idee vor Augen: Sie möchte gerne eine alte Telefonzelle als Plattform, um Bücher zu tauschen. Dann könnte jeder ein ausgelesenes Buch dort ablegen, während andere sich dieses mitnehmen könnten.
Geöffnet ist die Bücherei immer freitags von 16.30 bis 18 Uhr.
(Quelle: DLZ v. 06.12.2007)