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"In Wöhrdens Zukunft investieren"

Viele Einwohner stehen der geplanten Waldorfschule positiv gegenüber

Von Katrin Gänsler

Wöhrden - Die geplante Waldorfschule hat in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung für Gesprächsstoff gesorgt. Die Kritik eines Einwohners: Die Gemeinde sollte die geplante Schule nicht finanziell unterstützen (wir berichteten). Viele Wöhrdener sehen das anders und hoffen, dass wieder Leben in das derzeit leere Schulgebäude einzieht.

„Meine Kinder sind damals auch hier zur Schule gegangen", erinnert sich Ingelore Witt und blickt auf das große, leere Gebäude, das direkt neben der Kirche liegt. Die 52-Jährige würde es begrüßen, wenn es bald wieder genutzt wird. Auch die Unterstützung der Gemeinde findet sie richtig. „Ich finde die Idee gut", betont sie.

Nicht betroffen von der Diskussion um die mögliche Waldorfschule ist Marlies Möllmann (67). „Ich bin zugezogen, und meine Enkelkinder gehen in Österreich zur Schule", sagt die Seniorin. Dennoch begrüßt auch sie die Idee der Waldorfschule. „Früher gab es hier Leben. wenn man durch den Ort gegangen ist. Die Kinder waren in den Pausen draußen", sagt sie und zeigt auf den Schulhof, auf dem noch ein verlassenes Klettergerüst steht. „Doch ohne Schule ist es hier traurig ", findet Marlies Möllmann.

Ähnlich geht es der 32-Jährigen Carola Braczek. „Es ist schade um das Gebäude. Und ich kann mir vorstellen, dass es abschreckt, wenn ein Ort gar keine Schule mehr hat." Daher findet sie die Idee der Waldorfschule gut. Selbst betroffen ist die Mutter allerdings nicht mehr: „Mein Kind geht in die fünfte Klasse nach Büsum."

Noch muss der 43-Jährige Henning Kaack nicht entscheiden, wo seine Kinder später einmal in die Schule gehen. „Das dauert noch etwas. Ich bin voll dafür", betont er. Für ihn ist es wichtig, dass wieder Leben ins Dorf kommt und der rote Backsteinbau genutzt wird. Auch einen finanziellen Zuschuss durch die Gemeinde befürwortet er „Das ist kein Problem, wenn es in einem gewissen Rahmen bleibt"

Dem kann Giede Ploog (47) nur zustimmen. „Es wird so viel bezuschusst. Aber hier investieren wir auch in die Zukunft von Wöhrden. Es ist klar, dass die Schule diese Starthilfe braucht", sagt die Inhaberin des Lebensmittelladens, der in
Sichtweite der Schule liegt. „Was nützt es, wenn wir einen historischen Ortskern haben, der aber leer ist", fragt sie weiter und findet, dass auch der Verein zur Gründung der Waldorfschule gute Arbeit geleistet habe.

Direkt betroffen von der Schließung der Grundschule ist Anja Witter. „Meine Tochter geht jetzt nach Hemmingstedt in die vierte Klasse", sagte die 40 Jährige. Sie würde sich freuen, wenn Wöhrden wieder Schulstandort wird. „Das wäre eine gute Investition."

Dörthe Claussen muss sich nicht mehr mit der Schulwahl beschäftigen. „Meine Kinder sind groß", sagt die 48 Jährige. Dennoch würde sie sich freuen, wenn ab August wieder Kinder auf dem Schulhof spielen und in den Räumen unterrichtet werden. „Auch das Konzept finde ich nicht verkehrt", sagt sie.
(Quelle: DLZ v. 14.02.2007)