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Mit Sonnenblumen fing alles an

Ehepaar Büttner hat seinen Verkaufsstand in Ketelsbüttel groß ausgebaut

Von Anja Petersen

Wöhrden - Dass sie einmal einen großen, eigenen Laden eröffnen würden, hätten Thea und Wolfgang Büttner nie gedacht. Am Sonntag ist es so weit.

Ihr kleiner Verkaufsstand an der Durchfahrtsstraße zwischen Wöhrden und Meldorf kam bei den Kunden so gut an, dass sich das Ehepaar im vergangenen Jahr für die Investition entschieden hat. Am Anfang der Erfolgsgeschichte im kleinen Ketelsbüttel stehen Sonnenblumen.

Die pflanzte die gelernte Gärtnerin Thea Büttner vor neun Jahren auf einem ungünstig geschnitten Stück Land, das ihr Mann damals noch Vollerwerbe Landwirt nicht mehr bewirtschaften wollte. Die Blumen verkaufte die 49 Jährige von August bis September an einem kleinen Stand auf dem Hofgrundstück, das direkt an der Hauptstraße liegt. Mit der Zeit hielten immer mehr Einheimische und Urlauber, um sich eine Blume mitzunehmen. 2004 wurde aus dem einfachen Stand eine Holzhütte, zu den Sonnenblumen und kleinen Sträußen gesellten sich Deko-Artikel. „Die Kunden fragten dann nach Halloween und Adventsgestecken und plötzlich hatte ich das ganze Jahr auf", erinnert sich Thea Büttner. 2005 folgte die zweite Holzhütte, das Sortiment wurde beständig er weitert. „Wir haben immer auf die Kundenwünsche gehört, ein Nein gibt es bei uns nicht", verrät die zweifache Mutter ihr Geschäftsmotto.





Längst ist der Landladen zur Haupteinnahmequelle der Familie geworden, sogar eine feste Aushilfe wurde jetzt eingestellt. Vor neun Jahren bewirtschaftete Wolfgang Büttner 180 Hektar Land, versorgte 300 Rinder und 60 Mutterschafe. Jetzt beackert der 47 Jährige noch 40 Hektar und fahrt nebenbei für eine Spedition. „Wir sind mit dem Laden unser eigener Herr, müssen nicht so viele An träge stellen wie in der Land Wirtschaft", freut sich der Ketelsbüttler, dessen Familie seit 1906 den Hof betreibt. Ein Cafe, das eine Menge Auflagen mit sich bringen würde, sei deshalb zurzeit kein Thema.

In den vergangenen Monaten nun hat das Fhepaar ein altes, ungenutztes Wohnhaus abge rissen und eine lichtdurchflutete Halle für die Pflanzen errichten lassen. Aus einem alten Käl berstall wurden Lager und Werkstatt, die Diele ist jetzt Verkaufsraum. Dass der ländliche Charakter erhalten bleibt, ist ein weiteres Erfolgsrezept: „Die Menschen vertrauen den ländlichen Betrieben mehr, schätzen Qualität und eine gute Beratung", sagt Thea Büttner. .Außerdem kann hier auch einfach mal nur fünf Minuten geplauscht werden."

Der vergrößerte Landladen wird am Sonntag 1. August, mit einem kleinen Fest eröffnet. Die Landfrauen Meldorf'Marsch verkaufen Kaffee und Kuchen, es gibt Grillwurst, Fischbrötchen und Sekt. Geöffnet ist täglich von 8 bis 19 ihr, bis auf mon tags und den letzten Sonntag im Monat.
(Quelle: DLZ v. 28.07.2010)