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Mit Windkraft hoch hinaus

Gemeinde Wöhrden bietet sich als Versuchsfeld für Flugzeug-Bewegungsmelder an

Von Ralf Hessen

Wöhrden - Das Repowering-Projekt in Wöhrden ist einen Schritt vorangekommen. Geplant ist ab 2013 der Abriss von 14 alten Windrädern, die durch sieben neue und wesentlich größere Stromerzeuger ersetzt werden sollen.

Geplant wird das Vorhaben von sieben Altanlagenbetreibern, die sich zur Repowering Wöhrden Ost GbR zusammen getan haben. Sie wollen das Projekt gemeinsam realisieren. Zuvor gilt es jedoch, einige bürokratische Hürden zu überwinden, da das Repowering Vorhaben außerhalb von Windenergieeignungsgebieten umgesetzt werden soll. Die sieben bis zu 150 Meter großen Windräder mit einer Nennleistung von drei bis vier Megawatt sollen östlich der Gemeinde Wöhrden auf landwirtschaftlich genutzten Flächen entstehen. „Mit den Eigentümern sind bereits entsprechende Nutzungsverträge abgeschlossen worden", sagt Michael Schmidt vom beauftragten Planungsbüro aus Flensburg. Einzig die Zuwegungen zu den Grundstücken müssten jetzt noch festgelegt werden.
Einige Einwohner stehen den Plänen skeptisch gegenüber. Vor allem die Höhe bereitet ihnen Sorgen. Denn die Windräder dieser Größe müssten mit roten Blinklichtern für den Flugverkehr gekennzeichnet werden. Während das Thema vor einigen Wochen noch zahlreiche Einwohner mobilisiert hatte, waren während der Gemeindevertretersitzung am vergangenen Donnerstagabend lediglich vier Interessierte er schienen. Die Planungsunterlagen können bei der Verwaltung im Amt Heider Umland eingesehen werden.Der stellvertretende Bürger

meister Wilhelm Witthohn (WGW) stellte zudem in Aussicht, dass eine Technik bereits zum Jahresende in Deutschland zugelassen werden könnte, die das Blinken unnötig machen würde. Durch die sogenannte Transponderlösung, eine Art Bewegungsmelder für Flugzeuge, würde das Blinklicht nur bei Bedarf eingeschaltet. Auch eine Radarlösung sei technisch machbar. In den skandinavischen Ländern würde diese Technik bereits genutzt.
In Deutschland gibt es bis lang nur Versuchsfelder. Auch die Gemeinde Wöhrden möchte sich für das geplante Repowering Projekt als Testgebiet zur Verfügung stellen. Allerdings halten die Kommunalpolitiker eine „Befeuerung" von neuen Anlagen erst ab einer Höhe von 200 Metern für sinnvoll. Eine entsprechende Resolution haben die drei Fraktionen am Donnerstag verabschiedet.
Ungeachtet dessen sind die Pläne für das Repowering Vorhaben einen bürokratischen Schritt vorangekommen. Einstimmig ist der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den B-Plan Nummer 14 genehmigt worden. Wilhelm Witthohn gilt als befangen und stimmte nicht mit ab.
(Quelle: DLZ v. 16.04.2011)