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Mit ruhiger Hand

Jugendliche vermessen künftigen Standort der Waldorfschule

Von Dana Müller

Wöhrden – Das Bild ist vertraut: Mit Gummistiefeln stehen einige junge Leute auf einer Wiese um ein Vermessungsgerät herum. Einige Dutzend Meter entfernt steht eine zweite Gruppe. Doch es sind nicht etwa gelernte Vermessungstechniker, die in Wöhrden am Werk sind, sondern Schüler der Waldorfschule.

Sie vermessen des Baugrundstück ihrer Schule am Ortsausgang. Dort – hinter dem 2013 gebauten Waldorfkindergarten – soll in naher Zukunft ein neues Gebäude entstehen.
„Die Baugenehmigungen sind da“, sagt Diana Rohde vom Verein der Waldorfschule. Wann genau es losgeht, steht aber noch nicht fest. Erst nach den Herbstferien sollen die Mitglieder des Vereins ihr Votum für den Bau geben. Die Vorbereitungen laufen bis dahin aber weiter.

„Während der Ferien wird die Umsetzung der Container vorbereitet“, so Rohde. In denen wird die Oberstufe der Schule unterrichtet. Sie ziehen auf eben jenes Gelände hinter dem Kindergarten, auf dem bald gebaut werden soll. Drei Fachräume für die elften und der zwölften Klasse entstehen durch den geplanten Bau dort zunächst, so Rohde. „Unser Stammhaus werden wir aber noch lange nutzen“, sagt sie.

Wo genau der Neubau stehen wird, sehen sich die Schüler der elfen und zwölften Klassen in diesen Tagen genau an. Seit Montag absolvieren die Mädchen und Jungen auf dem Gelände ihr Vermessungspraktikum. „In der elften Klasse ist das Praktikum üblich“, sagt Mathematiklehrer Torben Nesch. So soll all das, was die Jugendlichen im zehnten Schuljahr unter anderem über Winkelvermessung gelernt haben, praktisch angewendet werden. Während die Schüler des vorangegangenen Jahrganges bei Vollerwiek Sielzüge und Priele vermaßen, darf die aktuelle Oberstufe auf dem eigenen Gelände der Schule ran.

„Ziel ist es, eine exakte Geländekarte zu erhalten, die einer wissenschaftlichen Überprüfung standhält“, so der Lehrer. Seit Montag sind 20 Schüler in fünf Gruppen bei der Arbeit, hantieren mit Vermessungsgeräten und Markierungsstäben, messen Winkel und berechnen Entfernungen.

„Es ist eine Fummelarbeit“, sagt Jesko Engels. Gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen macht sich der Schüler gerade an die Arbeit. Auf einem Lageplan ist der Bereich eingezeichnet, in dem die Gruppe tätig wird. Vor dem Kindergarten packen sie ihr Werkzeug aus. Dazu braucht es eine ruhige Hand: Denn das Stativ, auf dem das Vermessungsgerät gleich sitzen soll, muss ganz genau auf der zuvor markierten Stelle stehen. Das gelingt nicht auf Anhieb. Immer wieder müssen die vier nachjustieren, bevor sie zufrieden sind.

„Die Schüler lernen so, auch zielstrebig zu arbeiten“, sagt Torben Nesch. Noch bis Ende der kommenden Woche dauern die Arbeiten auf dem Gelände an. Wenn noch Zeit ist, so Nesch, will er zum Schluss die künftige Baufläche auswinkeln, das heißt, die Außenkanten des zukünftigen Gebäudes werden abgesteckt. Dann können sich alle noch besser vorstellen, wo das neue Gebäude bald stehen soll.
(Quelle: DLZ v. 27.09.2014)