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Das beste, was wir machen können

Wöhrdener School op de Wurth will mit Hemmingstedter Grundschule kooperieren

Von Martin Köhm
Wöhrden - Der Schulverband ist sich einig: Ab dem nächsten Schuljahr soll es eine Kooperation der School op de Wurth mit der Grundschule Hemmingstedt geben. Für weiter gehende Schritte ist es dem Verband zu früh.

Überlegungen zu einer Kooperation wurden notwendig vor dem Hintergrund bedenklich sinkender Schülerzahlen in den nächsten Jahren; daher würde die vakante Wöhrdener Schulleiterstelle nicht wieder ausgeschrieben. „Eine Kooperation ist ratsam", unterstrich Schulverbandsvorsteher Peter Schoof.

Drei Schulen kamen dabei in Frage, legte Schulrätin Angelika Sing dar: neben den Grund schulen aus Hemmingstedt und Neuenkirchen auch die Wesselburener Förderschule, „Dabei stellte sich heraus, dass die Grundschule in Hemmingstedt ein Partner ist, mit dem sich Qualität halten und verbessern lässt", betonte die Schulrätin-

Auch die beiden anderen Schulen hätten ihre Vorzüge gehabt: So haben die Lehrkräfte in Neuenkirchen jahrelange Erfahrung mit jahrgangsübergreifendem Unterricht. Da aber auch dort die Schülerzahlen aller Voraussicht nach sinken werden, „hätte man sich in fünf Jahren wieder einen neuen Partner suchen müssen", erklärte Angelika Sing.

Die Kooperation mit der Wesselburener Telse von Kampen-Schule wäre dagegen eine interessante Option gewesen. wenn sie schon vorher in die Wege geleitet worden wäre. Sing: „Da ist Vorurteilsabbau nötig, so was muss wachsen und gedeihen, aber kann nicht auf die Schnelle gemacht werden."

Die Grundschule Hemmingstedt war einst eine Grund und Hauptschule, ist also gut ausgestattet. „Das naturnah gestaltete Grundstück bietet viele Möglichkeiten für den Heimat- und Sachunterricht. Schulleiter Max Lorenzen hat großes Interesse und eine Menge Ideen". warb die Schulrätin für den Beschluss: „Wir haben kein Haar in der Suppe gefunden."

„Die Kooperation ist unabdingbar, und eine mit der Hemmingstedter Schule ist das beste, was wir machen können", stimmte die Elternbeiratsvorsitzende Ulrike Jungjohann zu. Besonders geht es ihr darum, dass aufgrund der absehbaren Größe der Klassen das Thema jahrgangsübergreifender Unterricht vom Tisch ist: „Die berechtigten Ängste der Eltern sind ausgeräumt.“

Detailfragen, etwa zum Transport der Kinder, müssten später geregelt werden, erklärte Schoof. „Ein weiterer Vorteil liegt aber auch darin, dass sowohl Wöhrden als auch Hemmingstedt zum Amt Heide Land gehören", sagte der Schulverbandsvorsteher und Wöhrdener Bürgermeister: „Wir wollen den Schulstandort Wöhrden auf jeden Fall erhalten, da mit ein bisschen Leben im Dorf bleibt."

Möglich wäre auch nicht nur eine Kooperation, sondern gleich, eine Zusammenlegung der Schulen zu beschließen. Da für warb Schulrätin Sing: „Es würde trotzdem bei zwei Standorten und zwei Haushalten bleiben. Der Schulleiter würde sich aber gehaltlich verbessern - Bei einer Kooperation bekäme er hingegen nur mehr Verwaltungsstunden zugeteilt.

Doch das ging Schoof zu weit: „Das kann gern in zwei Jahren wieder auf der Tagesordnung stehen, jetzt sollten wir die Kooperation erstmal üben." Das sieht auch der Norderwöhrdener Bürgermeister Kay Evers so: „Mir ist ein bisschen Bange vor einer Zusammenlegung. Erst einmal sollten wir in die Verträge schauen: ich möchte sichergehen, dass sich für uns tatsächlich nichts ändert."

Der Kooperations-Beschluss fiel einstimmig.
(Quelle: DLZ v. 06.04.2005)