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Schule soll im Dorf bleiben

Künftig immer weniger Schüler - Unsicherheit

Von Werner Siems
Wöhrden — Reges Interesse fand die Sitzung der Gemeindevertretung, speziell bei Müttern und Vätern jener Kinder, die in diesem Jahr eingeschult werden. Sie interessierte vor allem das Thema Schulstandort Wöhrden.

Die momentane, etwas unklare Situation sei die Folge von zwei Dingen, erläuterte Bürgermeister Peter Schoof. Zum einen nehme die Zahl der einzuschulenden Kinder in den kommenden Jahren stark ab. Werden in diesem Jahr im Schulverband Wöhrden/Norderwöhrden noch 14 Kinder eingeschult, sind es im kommenden Jahr voraussichtlich nur noch neun, 2007 elf und 2008 fünf Kinder. Zudem wurde von der Schulaufsichtsbehörde beschlossen, die Stelle des am 1. März in den Ruhestand gegangenen Schulleiters Jürgen Templin nicht neu auszuschreiben.

Daraufhin beschloss der Schulverband eine Kooperation mit der Grundschule Hemmingstedt mit dem Ziel, dass beide Grundschulen von einem Schulleiter geleitet werden. Die Kooperation habe nichts damit zu tun, welche Kinder wo eingeschult und unterrichtet werden, stellte Schoof klar. Darüber sei bis heute keine Entscheidung getroffen worden.

Die Gemeindevertreter sprachen sich einvernehmlich für die Beibehaltung des Schulstandortes Wöhrden aus. Käte Templin: „Es gibt auch kleine Schulen, die erhalten blieben, daran sollten wir uns orientieren." Kleine Klassen seien nicht das schlechteste, meinte auch Uwe Peters, und stellte zudem den großen Anfahrtsweg nach Hemmingstedt heraus. „Es sprechen viele Argumente dafür, die Schule im Dorf zu lassen", fasste Peter Schoof die Meinungen zusammen. Auch gab er zu bedenken, dass die Schließung der Schule „nicht unerhebliche Auswirkungen auf den Ort" hätte. So sei die Schule im Ort ein wesentlicher Faktor bei der Entscheidung junger Ehepaare, in welcher Gemeinde sie wohnen wollen.

Einstimmig wurde beschlossen, alle Entscheidungsträger aufzufordern, den Schulstandort Wöhrden zu erhalten. Zudem wird erwartet, dass die Kernfächer Deutsch, Mathe und HSU getrennt unterrichtet werden, und dass Klassen, die in Wöhrden eingeschult werden, dort bis zum Ende des 4. Schuljahres belassen werden.
(Quelle: DLZ v. 07.05.2005)

LESERBRIEF vom 07.05.2005

Schüler lieber nach Hemmingstedt bringen
Zum Thema Zukunft der Wöhrdener Schule / Artikel über die Gemeindevertretersitzung in unserer Zeitung am 6. Mai erreichte uns folgender Leserbrief:

„In dem Bericht über die Gemeindevertretersitzung in Wöhrden wird der Eindruck erweckt, die ganze Gemeinde würde der Beibehaltung des Schulstandortes Wöhrden zustimmen. Das ist so nicht richtig und bedarf daher einer Ergänzung. Ein großer Teil der anwesenden Elternschaft sowie Vertreter des Elternbeirates haben sich vehement für eine Einschulung der Kinder in der Grundschule Hemmingstedt ausgesprochen. Es wurde klar gemacht, dass es um die Bildung und Zukunft unserer Kinder geht und nicht um ein eventuell leer stehendes Schulgebäude oder um nicht veräußerte Baugrundstücke im Neubaugebiet Nach einer Infoveranstaltung der Grundschule Hemmingstedt vor zirka drei Wochen steht die weitaus höhere Kompetenz der dortigen Grundschule völlig außer Frage- So traurig es immer ist, wenn eine Dorfschule geschlossen werden muss, so unausweichlich erscheint aufgrund der voraussichtlichen Schülerzahlen in den nächsten Jahren eine Schließung der Grundschule Wöhrden. Für die schon oben erwähnte Bildung und Zukunft unserer Kinder sollte trotz des großen Anfahrtsweges ein wichtiger Schritt bereits mit einer Einschulung in Hemmingstedt noch in diesem Jahr gemacht werden.
Familie Manfred Peters
Familie Ron Schirmer
Wöhrden