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Waldorf-Gruppen treffen sich einmal wöchentlich in Wöhrden

Von Katrin Gänsler

Wöhrden - Zwei Waldorf-Spielgruppen treffen sich seit Anfang September einmal wöchentlich in der ehemaligen Wöhrdener Grundschule. Doch bei den Gruppen für Kinder bis zu sechs Jahren soll es nicht bleiben. Die Initiatoren hoffen, dass im kommenden Jahr die ersten Kinder in der geplanten Waldorfschule Wöhrden eingeschult werden.

Erzieherin Bettina Eggers nimmt ein rosafarbenes Tuch und fängt an, das Lied vom Aufräumen zu singen. Die Kinder in der Waldorf Spielgruppe sammeln die selbstgemachten Tiere ein und legen sie ins Regal. Doch noch ist der Gruppennachmittag nicht beendet. Denn mit ihrer Erzieherin werden sie sich noch mit dem Thema Ernte beschäftigen und die Geschichte vom Kartoffel König hören. Dazu haben die Mädchen und Jungen schon Getreide gemahlen und wollen in der kommenden Woche Brot backen. Ein Unterricht, der sich an den Jahreszeiten orientiert, ist typisch für die Waldorf-Pädagogik. „Wir leben mehr mit den Jahreszeiten", sagt Bettina Eggers, die nach ihrer klassischen Erzieherinnenausbildung eine Weiterbildung zur Waldorferzieherin anschloss und morgens im Waldorfkindergarten in Itzehoe arbeitet.

Diese Form der Pädagogik sagte Diana Rohde sofort zu. Sie lernte sie kennen, als klar wurde, dass die Grundschule nicht erhalten bleibt. Gemeinsam mit anderen Eltern suchte die Wöhrdenerin nach Möglichkeiten, um das Gebäude weiterals Schule zu nutzen. Die Entscheidung fiel auf die Unterrichtsform nach Rudolf Steiner. Bislang gibt es noch keine Waldorf-Schule in Dithmarschen. Kinder interessierter Eltern fahren entweder nach Itzehoe oder Flensburg. Daher sieht Diana Rohde gute Chancen für den Standort Wöhrden.

Doch bis die Pläne für die freie Schule Wirklichkeit werden können, hat der Verein noch alle Hände voll zu tun. Nach wie vor ist Diana Rohde auf der Suche nach einem Gründungslehrer. Der muss mindestens acht Jahre als Klassenlehrer gearbeitet haben. An diesem Wochenende fahren die Wöhrdener deshalb zu einer Versammlung von Gründungswilligen nach Stuttgart und hoffen auf neue Kontakte.

Außerdem müsste die geplante Schule in den ersten drei Jahren ohne staatliche Zuschüsse auskommen. Schulgeld - gestaffelt nach dem Einkommen der Eltern - muss ohnehin gezahlt werden. Das würde Interessenten nicht abschrecken., lautet Diana Rohdes Einschätzung.

Außerdem könnten Eltern das Geld auch durch Einsätze abarbeiten. Derzeit geht die Wöhrdenerin davon aus, im kommenden Schuljahr mit einer ersten und einer zweiten Klasse mit je 20 Schülern starten zu können. Froh ist sie, dass die Gemeinde die Pläne für gut befunden hat „Von dieser Seite bekommen wir viel Unterstützung.".

Die Krabbelgruppe der Kinder bis drei Jahre trifft sich jeden Montag von 15 bis 16.30 Uhr. Die größeren Kinder treffen sich donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Nähere Informationen hat Diana Rohde. Tel.: 0 48 39/2 03.
(Quelle: DLZ v. 23.09.2006)