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Sparen, sparen, sparen

Leere Kassen in der Kirchengemeinde Wöhrden - Seniorenheim größtes Projekt

Von Rüdiger Möller
Wöhrden - Notwendig gewordene Sparmaßnahmen standen im Vordergrund des Berichtes, den Wöhrdens Pastor Dietmar Gördel gestern auf der Gemeindeversammlung vor etwa 20 Gemeindemitgliedern hielt.
„Wir haben eine der schönsten und bedeutendsten Orgeln Nordelbiens, aber leider kein Geld. diese regelmäßig bespielen zu lassen" erläuterte Pastor Gördel die Tatsache, dass im vorangegangenen sonntäglichen Gottesdienst die Musik von einer CD stammte.

Wie die anderen Kirchenge­meinden auch, hat die Wöhrdener mit einem denkbar knapp kalkulierten Haushalt zu arbeiten, wobei viele Bereiche schon von Kürzungen betroffen waren. So wird in Wöhrden zum Beispiel zukünftig nur noch zu besonderen Anlässen eine Küsterin zur Verfügung stehen. „Wir müssen sparen, sparen, sparen“ fasste Elsa Wisch vom Kirchenvorstand zusammen: „Aber ich wüsste nicht wo das noch gehen soll.“

Eine gewisse Entlastung könnte der Verkauf des Gemeindehauses bringen, dessen Funktion Räumlichkeiten im geplanten Seniorenheim übernehmen sollen. Der Bau des Heimes, an dessen erwirtschaftetem Gewinn mittel und langfristig auch die Kirchengemeinde teilhaben soll, ist das größte bevorstehende Projekt, für dessen Durchführung der Kirchenvorstand bereits alle nötigen Beschlüsse gefasst hat

Da die Kirchengemeinde ein Projekt dieser Größenordnung natürlich nicht alleine tragen kann. hofft sie auf die Beteiligung des Kirchenkreises, dessen Entscheidung in dieser Angelegenheit wohl auf der Frühjahrssynode fallen wird.
Aber auch Erfreuliches wüsste Pastor Gördel aus dem Gemeindeleben zu berichten. So hatten die Orgel- und Gospelkonzerte des vergangenen Jahres großen Anklang gefunden. eine umfangreiche Betonsanierung des Turmes der St Nicolai Kirche ist erfolgreich abgeschlossen worden und die verantwortungsvolle Restaurierung der in Wöhrden gefundenen Bücher aus der Reformationszeit schreitet fort.

Die Bandbreite, die das kirchliche Leben Wöhrdens mit Diakonie, Kindergärten und Jugendarbeit bietet, findet nicht zuletzt in der Tatsache, dass Pastoren hier einen Teil ihrer Ausbildung absolvieren können. ihre Anerkennung. So nutzte Vikar Andreas Wendt die Versammlung, um sich der Gemeinde vorzustellen.

Bereits seit 25 Jahren existiert in Wöhrden eine Bastel­gruppe, die zurzeit aus sechs Mitgliedern besteht und die durch die Abhaltung von Basaren schon vieles für die Gemeinde getan hat. Erika Matthes und Siglinde Fechner übergaben im Namen der Gruppe einen Scheck in Höhe von 900 Euro an die Kirchengemeinde. Von dem Geld soll ein Teil für die Seniorenarbeit und ein Teil für die Sprechanlage in der Kirche verwendet werden.

Auch die Diakonie wurde mit einem Scheck über 1OO Euro für die Anschaffung von Jacken bedacht – ein Engagement für das Gemeinwohl, das gerade in finanziell angespannten Zeiten höchst will kommen ist
(Quelle: DLZ vom 17.01.2005)