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Luftiger Arbeitsplatz am Kirchturm

An der Wöhrdener Kirche werden Fugen ausgebessert und Beton abgestemmt

Wöhrden
(gän) Einen der höchsten Arbeitsplätze in der Region hat derzeit Holger Dauwitz von der Firma Widderich. In schwindelerregender Höhe arbeitet er am Wöhrdener Kirchturm, der noch drei Wochen lang saniert wird.

Erste Alterserscheinungen hat der Turm bereits im vergangenen Jahr gezeigt. „Plötzlich lag ein etwa 20 Zentimeter langes Betonstück vor dem Eingang der Kirche", erinnert sich Pastor Dietmar Gördel. Er ist froh, dass die Sanierung nun beginnen kann und auch pünktlich zum Jubiläum im kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Denn dann wird der Turm 50 Jahre alt, was mit einem Fest gefeiert werden soll. Das Gotteshaus selbst ist allerdings viel älter und stammt aus dem Jahre 1788. Allerdings war der Turm bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts so baufällig, dass er abgerissen und erneuert werden musste. In diesem Jahr ist der Beton direkt unterhalb des Turmdaches an der Reihe. Der wird abgestemmt und erneuert. Auch die Fugen müssen unbedingt ausgebessert werden. Zuständig ist Holger Dauwitz, der den luftigen Arbeitsplatz nicht als ungewöhnlich empfindet. „Es ist wie jede andere Baustelle", sagt er und macht sich wie der am Beton zu schaffen.

Pastor Gördel wartet je doch nicht nur auf die Ausbesserung des Turmes. Denn außerdem muss zusätzlich die ehrwürdige
Kirchturmuhr repariert weden, die bereits seit etwa einem halben Jahr nicht mehr richtig lief. Sie ist nun bei einem Uhrmacher und erhält neue Zifferblätter. Besonders ist, dass die Uhr denkmalgeschützt ist und ein mechanisches Uhrwerk hat. Wenn der Turm Anfang Dezember fertig ist, soll auch die etwa 40 Jahre alte Uhr wieder ihren Platz in Wöhrden erhalten.

Reparatur an Turm und Uhr kosten zusammen rund 55.000 Euro. Das meiste übernimmt der Kirchenkreis. Die Summe für die Uhr beläuft sich auf 6.500 Euro. „Wir haben gehofft, dass wir das komplett aus Spenden finanzieren können", sagt Gördel. Das war je doch nicht möglich. Nun über nimmt die Kirchengemeinde die Hälfte. Viele Leute sprechen ihn im Moment auf die fehlende Uhr an. „Sie freuen sich, dass diese endlich saniert wird." Denn dann kann sie auch wieder jeden Tag um 7, 12 und 16 Uhr kurz läuten. Die so genannten Gebetsschläge laden dazu ein, einen Moment inne zu halten und ruhig zu werden eine weitere Besonderheit des Uhrwerkes.
(Quelle: DLZ v. 14.11.2006)