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Wöhrden feiert seine Wehr

125-jähriges Jubiläum der Brandschützer - Staatssekretär lobt Mitverantwortung

Von Jörg JacobsenWöhrden - „Sie dürfen mit Recht stolz auf Ihre Wehr sein", sagte Staatssekretär Ulrich Lorenz anlässlich des Festaktes zum 125-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Wöhrden am Sonnabend: „Nur wenige können auf so eine lange Tradition zurückblicken."

Als symbolisches Zeichen des Dankes „für den großen Beitrag an Initiative, Opferbereitschaft und Mitverantwortung" überreichte der Staatssekretär aus dem Kieler Innenministerium die Ehrengabe des Landes, eine silberne Glocke. Lorenz unterstrich, dass das Ehrenamt der Blauröcke vor allem in den ländlichen Gebieten eine hohe Bedeutung hat: „Häufig ist die Wehr gesellschaftlicher Mittelpunkt." In Wöhrden sei dies der Fall, fügte Kreispräsident Kars ten Peters hinzu: „Das Klima stimmt hier einfach." Allein das große Interesse der Bevölkerung an den Feierlichkeiten zeige die Verbundenheit zu den Brandbekämpfern.

So verfolgten hunderte Bürger beim großen Festumzug am Sonnabend das Geschehen oder schlossen sich spontan dem Korso an. Neben den amtsangehörigen Wehren aus Ketelsbüttel, Fiel, Nordhastedt, Lohe-Rickelshof, Hemmingstedt Lieth. der Stadtwehr aus Heide und dem Rettungsdienst Dithmarschen waren auch zahlreiche örtliche Vereine und Verbände mit von der Partie. Für die musikalische Untermalung sorgten die Musikzüge aus Wöhrden und Westerdeichstrich



Ein Höhepunkt des Umzuges waren die zahlreichen, geschmückten Fahrzeuge, zu denen auch ein umgebauter Löschwagen-Oldtimer der Schleswiger Brauerei zählte. Mit diesem historischen Gefährt konnte man bei den anschließenden Wettkämpfen auf dem Sportplatz zwar keinen Löschangriff starten oder das 105 Meter Schlauchlegen üben, aber zum Einsatz „Durst stillen" rückte die Mannschaft aus der Wikingerstadt an der Schlei trotzdem gerne an. Sieger bei den Feuerwehrspielen wurden übrigens die Ehrengäste aus dem polnischen Sianów. Eine 13-köpfige Delegation aus der Partnerstadt Wöhrdens in der Nähe von Danzig war zu den Feierlichkeiten gekommen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Nordhastedt und Hemmingstedt-Lieth. Bei den Jugendwehren siegte Lohe-Rickelshof vor Hemmingstedt-Lieth.

Für ihr langjähriges Engagement wurden Günter Remus mit dem silbernen Ehrenkreuz für 25-jährige Treue und Harry Schwarz mit der Brandschutzehrenmedaille in Gold ausgezeichnet. „Harry ist bereits seit 1948 im aktiven Dienst und im Musikzug aktiv. Er hat viel für unsere Wehr getan", lobte Wehrführer Reimer Marsau.

Der stellvertretende Landesbrandmeister Ralf Thomsen stellte den guten Ruf der 47 aktiven Wöhrdener Kameraden heraus und machte die enorme Entwicklung im Laufe der 125jährigen Geschichte1 deutlich: Sie haben den Wandel von der Feuerwehr mit Ledereimer und Feuerhorn zur universellen Organisation geschafft, die heute in allen erdenklichen Notlagen schnelle Rettung gewährleistet."
(Quelle: DLZ v. 18.07.2005)