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Historischen Schatz des Dorfes hüten

Bürger sollen Leitlinien zum Erhalt des Ortskernes bekommen

Von Jörg Jacobsen

Wöhrden - „Schön und hübsch" will Wöhrdens Gemeindevertreter Peter Neuber (SPD) den historischen Kern des Dorfes erhalten. Wie die Häuser auf der Wurth zukünftig auszusehen haben, soll nun ein „Masterplan" auf Freiwilligkeitsbasis regeln.

Seit etlichen Jahren wird bereits über eine Gestaltungssatzung für diesen Bereich diskutiert - eine Entscheidung fiel bisher allerdings nicht. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung im „Marschkrog" stand das Thema wieder ganz oben auf der Tagesordnung.

„Man muss den Bürgern ihre Freiheil lassen, die Gebäude nach ihren Vorstellungen umbauen zu können", forderte Reimer Hermann Carstens (CDU) und lehnte zugleich die Idee von vorgeschriebenen Fenstergrößen. Materialen (Holz oder Kunststoff) und Fassadenfarben ab. Auch Dirk Burmeister, Bauamtsleiter beim Amt Heide Land, sprach sich gegen eine neue Gemeindesatzung aus: „Ich kenne nur schlechte Beispiele, bei denen später die Regeln von Rechtsanwälten auseinandergepflückt wurden."

Für SPD Fraktionschefin und zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters. Kate Templin. ist der alle Ortskern als touristisches Aushängeschild von großer Bedeutung: „Unsere Wurth ist etwas ganz Besonderes."

Um den ursprünglichen Charakter mit seinen verschlafe neu Gassen und Backsteinbauten am Leben zu erhalten, soll nun ein so genannter „Master plan" erstellt werden und den Bürgern als Anregung für bau liehe Veränderungen dienen. Dieser Rahmenentwurf wird zudem konkret festgelegen. welche Gebäude zum historische Zentrum des 1350 Seelen Dorfes zählen und welche außerhalb liegen. Im Gegensatz zu einer neuen Satzung ist der Plan nicht bindend. sondern basiert auf Freiwilligkeit.

Uwe Hermann Peters (CDU). Vorsitzender des Bau und Wegeausschusses. schlug darüber hinaus vor. alte Fotos zur Rekonstruktion einiger Bauten aufzubereiten und danach öffentlich auszustellen. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalschutz könne man zudem praxisnahe Tipps direkt an die Nachbarn geben.

Wie in den Jahren zuvor setzen die Wöhrdener Dorfpolitiker auf das Engagement der Bewohner
Bürgermeister Peter Schoof (CDU) gab die Hoffnung noch nicht auf, durch eine finanzielle Unterstützung einzelne Projekte fördern zu könne und so Anreize fürs Mitmachen zu schaffen. Der Bau- und Wegeausschuss wird nun die Details ausarbeiten
(Quelle: DLZ vom 09.10.2004