Pressetexte bis 2006
  Geschichte     Gewerbe 1     Gewerbe 2     Kultur     Links     Menschen aus Wöhrden     Partnerschaft     Pressetexte ab 2007     Pressetexte ab 2011     Pressetexte ab 2015     Politik     Sehenswürdigkeiten     Veranstaltungen     Vereine  
Politische Gemeinde 2004
Politische Gemeinde 1. Hj. 2005
Politische Gemeinde 2. Hj. 2005
Drei Tage Jubiläumsfest in Wöhrden
125 Jahre Feuerwehr Wöhrden
125 Jahre Feuerwehr-Musikzug Wöhrden
Kulturpfad fertig
Tadel für Kulturausschuss - Lob für die Feuerwehr
Wöhrden führt Kultur im Schilde
Jugendlicher bei Autounfall schwer verletzt
An der Zukunft arbeiten
Eine der ersten Siedlungen im Watt: Olden Wurden
Weg für Ämter-Fusion geebnet
Kindertag 2006 in Wöhrden
Ausschüsse ignorieren Arbeitsauftrag
Absage an Büsum und Heide
Tausend Liter Wasser verschwunden?
Vom Barock bis zu den Charts
Wöhrden: Sorge um Zukunft des Kindergartens
Bald wieder Poststelle in Wöhrden
Kein Auftrag für Parkdrainage
Zweitwohnungssteuer abgelehnt
Schwarzer Weg bleibt gesperrt
Die Krawatte muss dranbleiben
Sanierung der Kanalisation beginnt Montag
Mit Trecker in Graben gerutscht
Politische Gemeinde 1. Hj. 2006
Politische Gemeinde 2. Hj. 2006
Kirchliche Gemeinde 2003
Kirchliche Gemeinde 2004
Kirchliche Gemeinde 2005
Kirchliche Gemeinde 2006
Grundschule Wöhrden 2004
Grundschule Wöhrden 1. Hj. 2005
Grundschule Wöhrden 2. Hj. 2005
Grundschule Wöhrden 2006
Vereine, Verbände, Parteien 2004
Vereine, Verbände, Parteien 1. Hj. 2005
Vereine, Verbände, Parteien 2. Hj. 2005
Vereine, Verbände, Parteien 1. Hj. 2006
Vereine, Verbände, Parteien 2. Hj. 2006
Wirtschaft 2004
Wirtschaft 2005
Wirtschaft 2006
Allgemein:
Startseite
Gästebuch
Anreise - Routenplaner
Grundschule Wöhrden
Freie Waldorfschule Wöhrden
Ortsplan
Veranstaltungskalender
Übersicht
Impressum
Datenschutzerklärung

Absage an Büsum und Heide


Wöhrden für eine Fusion der Ämter Heide-Land und Weddingstedt

Von Heiko Kroll

Wöhrden - Die Gemeindevertreter von Wöhrden haben allen Gerüchten um einen Wechsel vom Amt Heide-Land in das Amt Büsum ein Ende bereitet.

Während der jüngsten Sitzung sprachen sie sich im Grundsatzbeschluss einstimmig für das Fusionsmodell der Ämter Heide Land und Weddingstedt aus. Damit erteilten die Wöhrdener der Stadt Heide sowie dem Amt Büsum eine deutliche Absage.

Eine Kooperation mit der Stadt Heide sei weiterhin er wünscht, aber Bürgermeister Peter Schoof (CDU) machte deutlich: „Wir wollen nicht ins Heider Rathaus." Die endgültige Entscheidung für eine Fusion von Heide Land und Weddingstedt ist damit noch nicht gefallen, denn alle weiteren beteiligten Gemeinden müssen ebenfalls noch zustimmen.

Allerdings ist der Weg für den Zusammenschluss nun, was Wöhrden angeht, geebnet. Einen Zusammenschluss mit dem Amt Weddingstedt begründet Schoof so: „Würden wir uns nun nicht auf die Fusion mit Weddingstedt einigen, käme es wahrscheinlich über kurz oder lang zu einer Zwangsfusion mit Heide."

In diesem Fall würden die Verwaltungs- und Unterhaltungskosten der Stadt Heide auf das gesamte Amt umgerechnet. „Und diese sind bei der Stadt Heide wesentlich höher als in den ländlichen Gemeinden." Diese Fusion würde also einen Gewinn für Heide und Verluste für die Umlandgemeinden bedeuten.

Faktisch würde Heide durch eine Fusion der beiden umliegenden Ämter zu einer Verwaltungsinsel innerhalb des neuen Amtes werden. Die Bezeichnung „Kragenamt" ist laut Schoof jedoch vom Tisch.

Gerüchte über einen möglichen Wechsel Wöhrdens vom Amt Heide Land ins Amt Büsum wies Bürgermeister Schoof weit von sich. An dem Beschluss zur Fusion der Ämter Weddingstedt und Heide-Land gebe es nichts zu rütteln. Alles andere seien Spekulationen, die jeder Grundlage entbehrten.

Lediglich Kulturausschuss Vorsitzende Käte Templin (SPD) meldete Bedenken an:
Wenn ein Amt über mehr als 15.000 Einwohner verfügt und dazu würde es bei einer Fusion von Heide Land und Weddingstedt kommen , dann müssen eine hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte und ein Ingenieur am Bauamt eingestellt werden. Diese Gehaltszahlungen würden laut Templin einen nicht unwesentlichen Kostenfaktor darstellen.
(Quelle: DLZ v. 25.10.2005