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Vom Barock bis zu den Charts

Beeindruckendes Herbstkonzert der Dithmarscher Musikschule in der Wöhrdener Nicolaikirche

Von Heiko Kroll

Wöhrden - Kaum ein musikalischer Verband kann hierzulande mit einer derart weit gefächerten und gleichzeitig so professionell dargebotenen musikalischen Bandbreite aufwarten, wie die Dithmarscher Musikschule.

Einen abwechslungsreichen Einblick in ihre Arbeit konnten die Gäste in der Wöhrdener St. Nicolai Kirche beim Herbstkonzert der Musikschule gewinnen. Ein Werk von einem großen Komponisten der Kirchenmusik durfte natürlich nicht fehlen. So wurde der Abend mit dem hervorragend interpretierten „Konzert in A-Dur" für Klavier und Streichorchester von Johann Sebastian Bach eröffnet.

Bei ihrem Zug durch die Musikgeschichte bewiesen die teilweise erst zehn Jahre jungen Musiker ihr großes Können und beeindruckten die Zuhörer mit gutem Zusammenspiel bei den teilweise sehr komplexen Kompositionen. Besonders eindrucksvoll und sehr ausdrucksstark die Klaviervorträge am Flügel von Gisela Plagmann. Sie spielte das „Rondo capriccioso in E-Dur" von Felix Mendelssohn Bartholdy und „Rivido". Dies ist der vierte Satz der zweiten Sonate von Alberto Ginastera (1916 1983). Der Argentinier zählt zu den bedeutendsten lateinamerikanischen Komponisten, seine Werke sind sicherlich nichts für Einsteiger am Flügel. Gisela Plagmann hat bereits 2002 im Duett mit Artur Meißner beim Steinway Klavierspielwettbewerb den dritten Platz gewonnen.

Nach dem Vortrag von Gisela Plagmann widmete sich das Orchester der Musikschule mit knapp 30 Musikern vor allem populärer Musik von zeitgenössischen Komponisten, u.a. „Goodbye yel low brick road" von Elton John, „Smooth" von Carlos Santana und Rob Thomas, dem Frontmann von Matchbox 20. Moderiert wurde der gelungene Konzertabend von Maria Sanner, die mit ihrer Violine ebenfalls im großen Orchester mitwirkte. Nachdem zum Abschluss der Popsong „Mambo No. 5" von Lou Bega in einer Klassikversion zu hören war, hob Wöhrdens Kulturausschussvorsitzende, Käte Templin (SPD), dankend hervor, dass weder die Kirche noch die Gemeinde Kosten durch die Veranstaltung hatten. Die Dithmarscher Musikschule hatte alles bis hin zum Transport des Flügels aus eigener Tasche finanziert. Nicht einmal Eintritt hatten die Musiker verlangt. Dennoch entrichteten die Gäste nach diesem hervorragenden Konzert bereitwillig eine kleine Spende.
(Quelle: DLZ v. 01.11.2005)