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Wöhrden führt Kultur im Schilde

Kulturpfad: Info-Schilder für historische Gebäude in Wöhrden sind fertig
Von Heiko Kroll

Wöhrden - Der Ort Wöhrden, urkundlich erstmals 1281 als Oldenwurden (die alten Wurthen) erwähnt, verfügt über einen malerischen und gut erhaltenen historischen Ortskern.

Für den .kulturhistorischen Pfad durch Wöhrden hat die Gemeinde nun für weitere markante Gebäuden Schilder fertig gestellt, die etwas über deren Geschichte berichten. »Diese zehn historischen Info-Schilder der Gemeinde sollen die sechs „Histour"-Schilder ergänzen, die der Kreis im Rahmen der dithmarschenweiten Histour bereits in Wöhrden angebracht an (siehe Kasten).

Die Beschriftung der neuen Gemeinde-Schilder ist in drei Sprachen ausgeführt: In Hochdeutsch, op Plattdüütsch and in English. Die Texte der Schilder wurden von Wöhrdens Ortschronisten Horst Ploog auf ihre Richtigkeit überprüft, Ploog übersetzte die Texte auch ins Niederdeutsche. Die englische Übersetzung der insgesamt zehn Kunststofftafeln machte Anette Neumann-Winkler.

Die schönen Zeichnungen auf den Schildern stammen vom Wöhrdener Künstler Jürgen Wilms, und mit dem Layout sowie der Produktion der Tafeln wurde die Wöhrdener Firma Color Stamer beauftragt. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Kulturausschuss der Gemeinde Wöhrden unter dem Vorsitz von Käte Templin.



Zur Geschichte: Die erste Besiedelung dieser halligartigen Erhebung, so schätzt man, ist um 100 n. Chr. erfolgt. Zu dieser Zeit führte noch keine Straße ins heutige Wöhrden, denn dieser Ort lag einst im Meer. Nach und nach verlandete das umgebende Watt, und der erste Seedeich wurde vor etwa 1000 Jahren gebaut. Nun war das Marschland in dieser Gegend vor Überflutungen geschützt und konnte urbar gemacht werden. Nach und nach schlossen sich der Gemeinde Wöhrden weitere Dörfer wie Ketelsbüttel und Hochwöhrden an. Wöhrden ist mit 6,24 Metern über Normalnull das höchste Wurthdorf in der Dithmarscher Marsch. Die Straßenführung im historischen Ortskern hat sich seit den ersten katastermäßigen Aufzeichnungen nicht verändert. In den kommenden Jahren soll ein Straßenbelag geschaffen werden, der den historischen Gebäuden entspricht.


Straßenplan der Wurth

Die historischen Stätten

Die neuen Schilder für den kulturhistorischen Pfad sind für folgende Gebäude erstellt worden: Wöhrdener Schule, altes Rektorat, alte Post (Ingrid Schoof), alte Vogtei, Sandsteinportal des Gasthofes Oldenwöhrden, Hof Peters, Diakonat, Pastorat, alte Schreiberei (Familie Neuber), alte Meierei (Imbiss).

Die Histour-Schilder des Kreises kennzeichnen bereits das Materialienhaus, den Seedeich, den Wöhrdener Hafen, die Kirche, die Mühle und die Wurth in Großbüttel.
(Quelle: DLZ v. 06.09.2005