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Mit Spaten und Pferdegespann am Werk

Vor 60 Jahren: Sportplatz Wöhrden in mühsamer Handarbeit vergrößert

Wöhrden
(rd) Zum Jubiläum 60 Jahre SV Wöhrden wollen wir nun den Rückblick auf die Anfänge fortsetzen. Gründungsmitglied Ernst Peters hielt die Vereinsentwicklung der ersten Jahre handschriftlich in einem Protokollbuch fest. Er ist Autor der heutigen Vereins-Chronik und fasste für unsere Zeitung die Ereignisse zusammen.

Der erste Fußballplatz Op de Pastorenweid (Heute Neubaugebiet) war viel zu klein und unsymmetrisch. Außerdem trübte der Stinkgreuw und Nachbars Bienen manches Mal das Fußballvergnügen.In langen, zähen Verhandlungen mit dem Kirchenvorstand unter Pastor Bethke konnten die Fußballer in der Länge 40 Meter und in der Breite 20 Meter dazu pachten. Ein Quergraben und einige Längsfurchen (Piepen) mussten mit Erde aufgefüllt werden. Die erforderlichen Erdmassen stellte der Mühlenbesitzer Helmut Martensen zur Verfügung. Mit Spaten und Schaufel bewaffnet wurde der Mühlenberg in Wackenhusen abgetragen und mit Pferdegespannen zum Sportplatz transportiert Der Handbagger war gefragt.

Die Wöhrdener Drainagekolonne mit Jakob Christiansen und Arthur Wiebers legte eine neue Drainage. Die Kiesmenge wurde aus der Kuhle der Firma Lensch aus der Waldschlößchenstraße in Heide beschafft Bauer Peter Ibs aus dem Christianskoog übernahm mit seinem Glühkopfbulldog den Kiestransport „Wie viele Reifenpannen wir am Traktor und den Anhängern bei der damaligen schlechten Bereifung behoben haben, vermag ich nichtmehr zu sagen.", erinnert sich Peters.

Für die Tore wurden von der „Hölle" (Raffinerie) aussortierte Bohrgestängerohre besorgt und zusammengeschweißt Da die Rohre noch mit (»kreide gefüllt waren, brannte und stank das fürchterlich. Mit heutigen Umweltauflagen wäre dies nur mit Absauganlage, Augen- und Gehörschutz möglich gewesen.

Ende Mai 1947 war der Platz in Gemeinschaftseigenleistung fertig gestellt Bei strahlendem Sonnenschein gab es eine tolle Einweihungsfeier unter Mitwirkung der neu gegründeten Wöhrdener Feuerwehrkapelle.
(Quelle: DLZ v. 11.08.2006)