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Das Materialienhaus



Mitten im Dorf, nahe bei der Kirche, befindet sich das älteste Haus Dithmarschens: das Materialienhaus.
Dieses Haus wurde 1519 als fensterloser Speicher aus Eichefachwerk mit Reetdachbedachung erbaut. Es diente zur Aufbewahrung von Hofgut, wie z.B. Kleider, Leinen, Flachs, Hopfen, Honig usw. Hauptsächlich wurde Korn, besonders Saatkorn eingelagert.

1777 erwirbt die Kirchengemeinde das Gebäude von Joh. Karstens. Es wird in Ziegelsteinmauerwerk umgebaut, dabei verlängert und verbreitert. Gleichzeitig erfolgt der Einbau des heutigen Giebels, welcher aus der Kirche von 1319 stammt.
Ab 1778 dient dieses Gebäude dann als Notkirche, bis 1788 eine neue Kirche erbaut ist.

Die Inschrift "Waterbörs" (Wasserbörse) galt als abendliche Begegnungsstätte für Nachbarn und Freunde, wobei Wasser getrunken und geraucht wurde.

Von 1880 - 1928 überlässt die Kirchengemeinde das Haus der Freiwilligen Feuerwehr Wöhrden als Spritzenhaus.
1928 - 1929 wird es als Herberge erwähnt. Danach wird es vollkommen abgebrochen und in alten Maßen wieder aufgebaut. Der alte gotische Giebel aber bleibt erhalten. Das Materialienhaus wird jetzt als Wohnhaus genutzt.
1967 erwirbt der Architekt Gerhard Adler das Gebäude. 1972 ist die Renovierung, die viel Mühe und Geld gekostet hat, geschafft. Seitdem wird es als Wohnhaus genutzt.
© Horst Ploog, Wöhrden 1992

Hier [652 KB] können Sie hören, wie Horst Ploog etwas zum Materialienhaus sagt.


Geschichte des Materialienhauses