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St. Nicolai-Kirche

Die St. Nicolai-Kirche ist die Nachfolgerin der berühmten Dithmarscher Siegeskirche in Wöhrden. Nach ihrem Sieg über den Holsteiner Grafen Gerhard dem Großen im Jahre 1319 hatten die Dithmarscher diese riesige Kirche errichtet. Als sie dann schließlich baufällig geworden war, entstand am gleichen Ort die St. Nicolai-Kirche, eine der schönsten Barockkirchen Schleswig-Holsteins.

Rund um die Kirche führte in der Vergangenheit eine Friedhofsmauer, in der sich die geschützte Mauerraute angesiedelt hat.

Die heutige spätbarocke Backsteinkirche von 1788 ist innen mit Emporen und Logen ausgestattet sowie mit Stuckrosetten im Stil des Rokoko verziert. Deutlich erkennbar ist der Kanzelaltar und der schwebende Taufengel von 1788 aus Holz.


St.-Nicolai-Kirche Neubau von 1788

Die Anthonius-Wilde-Orgel aus dem Jahr 1539, die 1788 von Mittelhäuser und 1960 von Kemper erneuert wurde, ist 1980 im historischen Klang wiederhergestellt worden (Neuthor). Neben der Feuerglocke außen an der Ostseite des etwa 42 m hohen Turmes befinden sich innen drei Glocken aus dem 15. Jahrhundert und eine aus dem 18. Jahrhundert.

1993 wurde mit einem Bauvolumen von 750.000 DM die aufwendigste Renovierung seit 1957 durchgeführt . Damals war ein neuer Kirchturm errichtet worden. Die heutige St.-Nicolai-Kirche wies ursprünglich einen anderen Turm auf. Es war ein 42 m hoher Turm in einer Form, die dem heutigen Kirchturm im Tönning ähnelte. Er musste schon 24 Jahre nach der Erbauung der Kirche bis an Turmmauerwerk abgetragen werden, nämlich im Jahre 1812, angeblich weil das Fundament zu schwach war. Er erhielt dann ein so genanntes Zeltdach, das bis zum Abbruch des ganzen Turmes im Jahre 1956 bestanden hatte.


ehem. Pastor Dietmar Gördel

Gravur am Boden des Turmes

Das Bauwerk der St. Nicolai-Kirche ist nur das weithin sichtbare Symbol für die Kirchengemeinde Wöhrden, zu der die Gemeinden Wöhrden, Norderwöhrden und Friedrichsgabe gehören.

2004 wurde die Öffentlichkeit auf die Wöhrdener Kirchenbücher aufmerksam. In sechs handschriftlichen Büchern wurden 1527 die kirchlichen Wöhrdener Verhältnisse in der Übergangszeit vom Spätmittelalter zur Reformation dokumentiert.

Jetzt galt es, vier Hauptschäden an der Kirche zu beseitigen: Das Putzwerk an den Wänden drohte zu fallen, der Putz löste sich aufgrund von Feuchtigkeit auf. Der Glockenstuhl im Turm war durch Rost nicht mehr stabil genug, so dass nicht mehr alle vier Glocken läuten konnten. Verrostet waren auch die Verstrebungen der Kirchenfenster, die schon bei Sturm zerbrachen, und schließlich drang der Regen von außen in das Mauerwerk ein.




Die neuesten Informationen über die Kirchengemeinde Wöhrden erhalten Sie hier.