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I. Einleitung

1. Zum Umgang mit dem vorliegenden Bericht
2. Ein Leitbild für Wöhrden – warum?
3. Der Prozess
4. Zur Vorgehensweise

1. Zum Umgang mit dem vorliegenden Bericht

Vor Ihnen liegt das Ergebnis des Prozesses „Leitbild für die Gemeinde Wöhrden“. Es ist kein gebundener Bericht, sondern ein Ordner mit losen Blättern. Ein gebundener Bericht könnte bedeuten: Das Projekt ist beendet – in die Schublade damit! Genau das ist aber nicht der Fall: Jetzt beginnt die Phase der Umsetzung, und die geht nie zu Ende. Dabei soll Sie der Ordner als Helfer und Handwerkszeug begleiten. Er wird sich während der Arbeit weiterentwickeln und wachsen, Sie werden weitere Informationen, Ideen und Konzepte hineinschreiben und einheften, und es wird nach und nach eine Dokumentation der erfolgten Umsetzungen entstehen. Der Ordner besteht aus 8 Teilen:

(1) Die Einleitung macht Sie mit der Handhabung des Ordners vertraut und informiert Sie über den gesamten Prozess.
(2) Es folgt die Situationsanalyse. Damit haben Sie in komprimierter Form einen Überblick über die Ausgangssituation für unsere Arbeit.

(3) Im 3. Teil finden Sie das Leitbild, die daraus resultierenden Leitziele und den strategischen Ansatz.

(4) Unter der Überschrift „Ziele und Maßnahmen im Überblick“ folgen die eigentlichen Ergebnisse der Gruppenarbeit: Die wesentlichen Ziele, Konzepte und Einzelmaßnahmen, mit denen die Gemeinde verbessert werden soll. Dieses Kapitel soll Ihnen eine Übersicht über die enorme Fülle an Ideen und Anregungen verschaffen und Ihnen die Orientierung erleichtern.

(5) Die Maßnahmenblätter im 5. Teil beschreiben jede angeregte Maßnahme ausführlich und enthalten auch Informationen zum aktuellen Stand, zur Zeitplanung usw. Diese können entsprechend dem Fortgang der einzelnen Projekte aktualisiert und ergänzt werden. Die Maßnahmenblätter werden vor allem dann relevant, wenn Sie sich mit einzelnen Maßnahmen intensiver beschäftigen wollen. Überschneidungen zwischen Teil 4 und 5 nehmen wir dabei bewusst in Kauf, um Ihnen jeweils vollständige Informationen zu liefern.

(6) Hier fügen Sie bitte die Ausarbeitungen der Arbeitsgruppen ein, die Ihnen bereits vorliegen.

(7) - (10) Die letzten Teile schließlich sind noch leer – sie gehören Ihnen! Hier können Sie alles unterbringen, was Sie für die Projekte, an denen Sie arbeiten, benötigen. Im Hinblick auf die Wahrung traditioneller Werte in Wöhrden haben wir das Konzept auch ins Plattdeutsche übertragen. Den hochdeutschen sind die plattdeutschen direkt gegenübergestellt.
Wenn Sie etwas vermissen - denken Sie daran, dass es sich um einen offenen und fortlaufenden Prozess handelt: Am Aufbau des Ordners sehen Sie, dass Sie aufgerufen sind, die angefangenen Konzepte fortzuschreiben, weitere Ideen zu entwickeln und selbstverständlich auch Themen aufzugreifen, die bisher nicht im Mittelpunkt standen. Auf diese Weise bleibt der Ordner aktuell und wird fest verankert bei allen, die bisher daran mitgewirkt haben oder dies in Zukunft tun werden.


2. Ein Leitbild für Wöhrden – warum?

Wöhrden steht heute - wie jede Gemeinde - in Konkurrenz zu anderen Gemeinden Städten, und Regionen. Es geht um Ressourcen (z.B. Landes- und Bundesmittel), die Bindung der eigenen Bevölkerung an den Wohnort und den Zuzug neuer Mitbürger, um Ansiedlung von Unternehmen, um Arbeitsplätze, um die Bindung von Kaufkraft, die Nutzung gastronomischer, kultureller oder Freizeiteinrichtungen und um Touristen, die über ihr Urlaubsziel entscheiden.
Der Wettbewerb wird immer härter und schwieriger: Steigender Konkurrenzdruck, anspruchsvollere Gäste, zunehmende Mobilität und neue Trends legen die Meßlatte höher. Nicht mehr nur das Einzelhandelsgeschäft oder das Restaurant, sondern die Gemeinde als Ganzes (mit den Ortsteilen Wöhrden, Wackenhusen, Ketelsbüttel, Großbüttel, Büttlerdeich, Böddinghusen, Hochwöhrden, Neuenkrug, Neuenwisch, Bruhnsdorf, Nixdorf, Wöhrdener Hafen und Walle) muss wettbewerbsfähig sein, muss ein stimmiges, anspruchsvolles und kundenorientiertes Gesamtpaket darstellen: Die Gemeinde als starke Einheit! Das stellt natürlich hohe Anforderungen an Kooperationen, Zusammenarbeit, Abstimmung und an eine gemeinsame Plattform. Es stellt sich die Frage, was eine Gemeinde wie Wöhrden unternehmen kann, um sich diesen Anforderungen zu stellen. Die Antwort findet man einem gemeinsamen Prozess, der in einem Leitbild mündet. Leitbild bedeutet: Gemeinsames Handeln im Interesse einer optimalen Gestaltung und Vermarktung der Gemeinde mit ihrem vielfältigen Angebot. Verstehen sich alle Beteiligten als Gesamtheit und bringen ihre Ideen, Impulse und Initiativen ein, haben die Bemühungen Erfolg.


3. Der Prozess

Vor diesem Hintergrund wurde im November 2001 beschlossen, in einem gemeinsamen Prozess ein Leitbild zu erarbeiten. Die Aktivitäten in Wöhrden haben sich seitdem an der klassischen Vorgehensweise bei der Entwicklung von Leitbildern orientiert:
Schritte zu einem Leitbild für die Gemeinde Wöhrden
(1) Analyse der Ausgangssituation
eigene bisherige Politik: Was haben wir bisher getan? eigene Ressourcen: Stärken-/ Schwächen-Analyse Oberziele der Gemeinde: Welches „Leitbild“ existiert? (2) Formulierung von MarketingzielenErarbeitung eines Leitbildes für Wöhrden Welche konkreten Ziele sollen verfolgt werden? (3) Entwicklung von Marketingstrategien und -konzeptenAuf welchem Weg sollen die Ziele erreicht werden? (4) Festlegung und Umsetzung von MaßnahmenLeistungsprogramm Kommunikation Preisgestaltung Distribution (5) KontrolleWirken unsere Maßnahmen im Sinne unserer Ziele? Die Chronologie der Arbeit:
Termin
1. Auftrag und Einigung auf Vorgehensweise
11 / 2001
2. Plenum (1): Auftaktveranstaltung 1
Erarbeitung relevanter Themen 06.02.2002
3. Plenum (2): Auftaktveranstaltung 2
Erarbeitung relevanter Themen; Bildung von 3 Arbeitsgruppen 27.02.2002
4. Arbeitsgruppen: (ca. 3 - 4 Workshops)
Erarbeitung von Bausteinen für eine Situationsanalyse bis 04 / 2002
5. Plenum (3):
Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeit; gemeinsame Gewichtung der Stärken und Schwächen 24.04.2002
6. Arbeitsgruppen: (ca. 2 - 3 Workshops)
Ableitung von Zielen aus dem Ergebnis der Situationsanalyse; Entwicklung von Beiträgen für ein Leitbild; Entwicklung von Konzepten und Vorschlägen für Maßnahmen bis 06 / 2002
7. Plenum (4):
Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeit; Diskussion 10.06.2002
8. Formulierung eines Leitbildes sowie Erstellung eines Marketingkonzepts durch die FHW bis 09 / 2002
9. Plenum (5):
Präsentation und Diskussion des Entwurfs für das Leitbild und das Marketingkonzept 15.08.2002
10. Plenum (6): Abschlussveranstaltung Präsentation von Leitbild und Marketingkonzept; Diskussion und Verabschiedung 16.09.2002
11. Umsetzung und ständige Fortschreibung; laufende Erfolgskontrolle ab 09 / 2002


4. Zur Vorgehensweise

Die Situationsanalyse basiert auf 2 Säulen:den Ausarbeitungen der 3 Arbeitsgruppen zu den Themen: Verkehr / Umwelt / Ortsbild Dorfgemeinschaft / Freizeit / Selbstdarstellung Wirtschaft / Tourismus eigenen Auswertungen vorhandenen Materials (Sekundäranalyse) Ergebnisse der Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse Zukunftswerkstatt Das Leitbild und der strategische Ansatz wurden von den Autoren unter Zugrundelegung der Ausarbeitungen der Arbeitsgruppen formuliert. Die Ziele und Maßnahmen wurden auf Grundlage folgender Ergebnisse erarbeitet:
- Ausarbeitungen der 3 Arbeitsgruppen zu den ThemenVerkehr / Umwelt / Ortsbild Dorfgemeinschaft / Freizeit / Selbstdarstellung Wirtschaft / Tourismus - vorhandenes MaterialLändliche Struktur- und Entwicklungsanalyse Zukunftswerkstatt - Empfehlungen der Autoren insbesondere zu den ThemenTourismus Gemeinsamer Auftritt nach außen / Gemeinsames Handeln